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Bronze und ein Sonderpreis

Freude in Hainberg über Erfolg bei „Unser Dorf hat Zukunft“ – Großflächige Neuentwicklung von Biotopen honoriert

Bürgermeister Alfons Sittinger (rechts) und stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner hießen die Jurymitglieder im Namen der Marktgemeinde Arnstorf und des Landkreises Rottal-Inn willkommen

„Hainberg im Jahreskreis – Frühling, Sommer, Herbst, Winter und die Kirche als Mittelpunkt“ – das facettenreiche Leben im Ort stellte Rita Überreiter vor

In der Filialkirche St. Jakobus und Anna stellten Mesner Ludwig Stahlhofer und Anita Weinholzner das Gotteshaus und das kirchliche Leben samt Legenden vor

Xaver Pongratz, einer der „Motoren“ für den Wettbewerb, erläuterte beim Heigl-Kreuz die verschiedenen Natur-Projekte

Beim traditionellen „Lebzeltenausspielen“ mit Mesner Ludwig Stahlhofer (links) setzten die Jurymitglieder gerne ein „Fuchsgerl“, Sebastian Satzl (Bildmitte mit weißem Hemd), Bürgermeister von Weihmichl und Mitglied des Bayrischen Gemeindetages gewann dabei eine Tüte Gummibären.

Große Freude nach großer Anstrengung herrscht seit gestern Mittag in Hainberg. Der Ortteil der Marktgemeinde Arnstorf wurde beim Bezirksentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ nicht nur mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet, Hainberg erhält zudem den Sonderpreis des Verbandes für ländliche Entwicklung Niederbayern für „die großflächige Neuentwicklung von Biotopen im Rahmen der Flurbereinigung.“ Die 14-köpfige Bewertungskommission bescheinigte der Dorfgemeinschaft ein hohes Maß an Zusammenhalt, Verantwortung und Leistungsfähigkeit und den Willen, diese Kompetenzen zielgerechtet und zum Wohle der Lebensqualität einzusetzen. Zur Ehrung aller Wettbewerbsteilnehmer findet Ende November im Landkreis Rottal-Inn eine gemeinsame Abschlussfeier statt. „Super, dass unsere Anstrengungen mit einer Medaille belohnt wurden, gewonnen hat das Dorf sowieso, weil in guter Gemeinschaft viele Themen angesprochen wurden und wir auch sehen, dass noch Entwicklungspotential vorhanden ist“, freute sich Marktrat Hans Gerwallner beim Bekanntwerden des Ergebnisses. Dass Hainberg zusätzlich mit einen Sonderpreis ausgezeichnet wurde, ist für ihn wie auch für Bürgermeister Alfons Sittinger das Sahnehäubchen auf dem Erfolg. „Ein tolles Ergebnis für die erste Teilnahme, wir werden die Bemerkungen und Anregungen der Jury sorgfältig analysieren und sicher einen 2. Anlauf wagen. Ich bin sicher, dass die Dorfbewohner auch weiterhin so bis jetzt dahinter stehen und wir noch weiter nach oben kommen“, so die Reaktion des Rathauschefs. Wie stark die Hainberger sich mit den Vorgaben des Wettbewerbs, anspruchsvolle, aber realistische Ziele anzustreben, richtiggehend „infiziert“ haben, zeigte sich bei der Begehung durch die Bezirksjury mit ihrer Leiterin Angela Vaas an der Spitze. Von den 136 Bewohnern waren gut 100 auf den Beinen, angefangen vom jüngsten im Kinderwagen bis hin zum ältesten Bewohner mit 91 Jahren. Auch Pfarrer Bernhard Saliter, Pfarrer i. R. Rudolf Hamp und Pfarrvikar Pater Moses bekundeten durch ihre Teilnahme die Verbundenheit mit der aktiven Filialgemeinde. An sieben Stationen präsentierten die Arbeitsgruppen das, was Hainberg ausmacht: modern, aufgeschlossen, aber auch der Tradition und der Kirche, der Geschichte und der Natur verbunden und vor allem alles in einer Gemeinschaft, in die sich die Einwohner des „alten“ Dorfes ebenso einbringen und wohlfühlen wie die vielen jungen Familien in der im letzten Jahrzehnt entstandenen neuen Siedlung. Vom frischen Gesang der Kinder empfangen, führte die Route zum Platz vor dem Gasthaus Mautner, dem Treffpunkt für Kirchgänger ebenso wie für Besucher der verschiedensten Veranstaltungen der Vereine. Hier nahmen Bilder aus dem Jahreskreis die Jury mit in das aktive Leben im Dorf, präsentierten sich Stammtisch und Stoma-Gruppe. Anschließend führte Bernhard Heigl an einer Plakatwand die Veränderungen im Dorfbild vor Augen, die durch gemeinschaftliches Handeln im Sinn des Wettbewerbes entstanden sind. Die Feuerwehr stellte ihren Anteil am Dorfleben vor, in der Filialkirche erzählten Kirchenpfleger Rudi Mörtl und Anita Weinholzner über das Gotteshaus und über das kirchliche Leben und weihten die Zuhörer in Sagen und Geschichten über Glocken und Marktrecht ein. Ehe man sich im Wirtsstadel zur leiblichen Stärkung niederließ, informierte Vorstand Otto Ebenbeck über die große Eigenleistung der Krieger- und Reservistenkameradschaft bei der Erstellung des neuen Kriegerdenkmals, Pfarrer Bernhard Saliter ließ die Jury wissen, dass demnächst ein behinderten gerechter Zugang zum Friedhof entstehen wird. Das Lob der Kommission beim abschließenden Resümee für den enormen Arbeitseinsatz der Dorfbewohner, für die bestens gelungene Präsentation der Maßnahmen und des Dorflebens wie auch für die landschaftliche Gestaltung steigerte die Spannung auf den Entscheid natürlich ganz erheblich – und nicht zu Unrecht, wie die Bronzemedaille und der Sonderpreis beweisen.