Wanderwege

Wanderwege rund um den Markt Arnstorf:

Wander-Route 1

Panoramaweg

Der „Panoramaweg“ besticht durch seine herrlichen Ausblicke ins niederbayerische Hügelland, über die Isar- und Donauauen bis hin zum Bayerischen Wald. Die abwechslungsreiche Wanderung beginnt südlich vom Marktplatz und führt über leicht steigende Wiesen- und Feldwege zum ersten „Marterl“ mit wunderschönem Blick ins Kollbachtal. Von dort aus verläuft der Weg teils auf Feld- oder Waldwegen, weiter hinab ins Tal. Dort verlockt eine Einkehr in den Biergarten des „Schlossbräu Mariakirchen“ mit selbstgebrautem Dünnbier, dem „Scheps“, und ein Besuch der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ mit reichverzierter spätbarocker Ausstattung, bekannt auch als „Dom des Kollbachtales“.

Auf mäandernden Wegen durch Felder und Waldstücke erreicht man die kleine Ortschaft Stockahausen mit einer Kapelle zu Ehren des Heiligen Bruder Konrad von Parzham. Am Naturdenkmal „300-jährige Eiche“, wenige Meter weiter, hat man eine herrliche Aussicht ins Kollbachtal. Das romantische Plätzchen lädt zum Verweilen und Träumen ein. Anschließend geht's bergab ins Tal zur Kollbach, über eine Holzbrücke, bevor der Rundweg wieder am Ausgangspunkt endet. Für Kulturinterressierte empfiehlt sich ein Besuch der Pfarrkirche St. Georg in Arnstorf mit dem Epitaph des Ritters Hans von Klosen und den Schlossgarten des Oberen Schlosses. Das Schloss selbst wird von der Familie Graf von Deym bewohnt. Besichtigungen sind mit einer Gruppe ab 20 Personen möglich.

Weitere Informationen, Routendetails, GPS-Dateidownload

Wander-Route 2

St. Jakobsweg

Der „St. Jakobsweg“ ist benannt nach der spätgotischen Kirche „St. Jakob dem Älteren“in Hainberg. Diese Wanderung wechselt zwischen Feld- und Waldwegen mit leichten Steigungen und führt tief hinein ins niederbayerische Hügelland. Vier sehenswerte Sakralbauten, die einen vielseitigen Einblick in das gesellschaftliche und religiöse Leben in der Region gewähren, liegen direkt am Weg und können unter fachkundiger Führung besichtigt werden. Die Tour beginnt am Marktplatz. Bereits nach wenigen Minuten erreicht man die Wallfahrtskirche „Maria Schnee“ mit Herzbestattung und Fatschenkindln. Weiter führt die Strecke durch Auen und Waldstückchen bis zur Ortschaft Kühbach mit der Taufkirche „St. Johannes Baptist“, die während der Christianisierung errichtet wurde. Hartnäckig hält sich in der mündlichen Überlieferung die Überzeugung, dort sei früher eine keltische Kultstelle gewesen. Der Weg schlängelt sich sanft entlang an Waldrändern und Felder, vorbei an den Weilern Hinterholzen und Pauxöd.

Auf halbem Weg erhebt sich die spätgotische Expositurkirche „Maria Namen“. Sie wurde 1440 unter Alban von Closen vollendet und beherbergt zahlreiche Votivtafeln. Die nachfolgende Teilstrecke führt erst durch einen Mischwald mit anschließenden Acker- und Wiesenflächen. Beim Weiler Geiseldorf ist ein zauberhafter Blick ins Kollbachtal möglich. Weiter führt die Route zum Dorf Hainberg mit der Filialkirche „St. Jakobs der Ältere“ mit wertvollen gotischen und barocken Kunstschätzen. In Hainberg lädt der Gasthof „Zum Mautner“ zur herzhaften Brotzeit ein. Das letzte Wegstück verläuft talabwärts, entlang der Kollbach zurück zum Ausgangspunkt.

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