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Aktuelle Informationen

86 aktive Wehrkräfte 91 Mal im Einsatz

Verabschiedung aus dem aktiven Dienst: Bürgermeister Christoph Brunner, 2. Vorsitzender Richard Stockner (von links), Kommandant Hans Schaitl, Vorstand Moritz Graf von Deym und der neugewählte Vorstand Mario Eichinger (von rechts) bedankten sich bei Theo Huber (3.von links) mit Worten und Geschenken für seine lange Zeit als aktiver Wehrmann. (Fotos: Machtl)

Vorstand Moritz Graf von Deym, 2. Vorstand Richard Stockner (von links) KBM Helmut Schaitl, Bürgermeister Christoph Brunner und Hans Scvhaitzl (von rechts) wünschten dem 1. Kommandant Mario Eichinger, Aktivensprecher Christian Brandhuber und dem 2. Kommandanten Thomas Bauer (ab 3.von links) alles Gute und viel Erfolg für ihre neuen Aufgaben

Mitgliederversammlung der Feuerwehr – Mario Eichinger neuer erster Kommandant

Die Stützpunktfeuerwehr hat einen neuen Kommandanten. Bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Kirchenwirt wurde der 39jährige Notfallsanitäter einstimmig in dieses verantwortungsvolle Amt gewählt. Eichinger ist seit Januar 2001 aktiver Wehrmann  und hat in den letzten drei Jahren als 2. Kommandant gewirkt. Damit wird ein Generationenwechsel vollzogen. Die erste Amtszeit des neuen Kommandanten dauert drei Jahre bis zum Ablauf der regulären Wahlperiode. Eichinger tritt die Nachfolge von Hans Schaitl an, der nach Erreichung der Altersgrenze seine Aufgaben abgeben muss. Schaitl hat die Truppe mit aktuell 86 Wehrkräften und vier jungen Leuten, die sich auf den aktiven Dienst vorbereiten, 21 Jahre lang geführt und war zuvor 15 Jahre lang als stellv. Kommandant stets auf dem Posten. Seine offizielle Verabschiedung ist für Oktober vorgesehen. Zum neuen 2. Kommandanten wurde Thomas Bauer gewählt. Zum neuen Aktivensprecher wurde Christian Brandhuber bestimmt.  Zu Beginn des Abends hatte sich Vorstand Moritz Graf von Deym über den guten Besuch gefreut und eine Reihe von Ehrengästen willkommen geheißen, darunter Bürgermeister Christoph Brunner und Emily Eisenrauch von der Marktverwaltung, die künftig für das Feuerwehrwesen in der Marktgemeinde zuständig ist. Bei seinem Rückblick auf die Zeit seit Oktober 2021 ließ Graf von Deym unter anderem den Kameradschaftsabend, eine Reihe von Geburtstagsgratulationen, die Frühjahrsparade, das Hallenfest, Vorstandssitzungen und die Einweihung des Bronto Skylift Revue passieren. Den zwölf verstorbenen Mitgliedern galt eine Gedenkminute. Die Zahl der Mitglieder bezifferte er auf 419.  Kommandant Schaitl hatte 91 Einsätze für das Berichtsjahr verzeichnet, davon drei Groß- und sieben Kleinbrände und zwölf Unfälle mit 16 verletzten Personen, davon erstmals ein Unfall mit einem E-Auto. Fünfmal habe die Wehr Verletzte mit technischem Gerät aus Fahrzeugen retten und den Tod von drei Personen verkraften müssen. „Allein beim Unwetter an Pfingsten wurden wir 28 Mal zu Hilfe gerufen“, ging Schaitl auf die Vielzahl technischer Hilfeleistungen ein. Auch beim Mittelalterfest sei die Wehr als Sicherheitsdienst im Einsatz gewesen. Für die in Arnstorf stationierte UG-ÖEL hatte er 13 Einsätze verzeichnet. Als Kommandant hat Hans Schaitl eine Feuerbeschau m Mutter-Kind-Haus, die Begehung einer Biogasanlage durchgeführt sowie als Schiedsrichter bei Leistungsprüfungen agiert.  Die Teilnahme am Trauerzug und an der Beerdigung von Ehrenmitglied Joseph Graf von Deym, der den Feuerwehrverein von 1978 bis 2013 geführt hatte, sei ihm auch persönlich ein wichtiges Anliegen gewesen. „Dank an alle, mit denen ich teilweise 48 Jahre in der Wehr zusammen arbeiten durfte, wir haben den Fuhrpark erneuert und Feste gefeiert, irgendwann ist halt Schluss mit dem aktiven Dienst –es tut weh, aber es ist so – wenn ihr mich braucht oder fragen habt: ich bin da“, meinte der scheidende Kommandant sichtlich bewegt. Seinem Nachfolger wünschte er so viel Glück, wie er selbst gehabt hat und dass er niemals eine schlechte Nachricht überbringen müsse. „241 Geräte und 300 Masken gereinigt und desinfiziert und insgesamt 900 Prüfungen durchgeführt, mehrere Termine in der Kriechstrecke und im Brandcontainer absolviert, mit dem Team 400 Stunden in der Atemschutzwerkstatt gearbeitet und beim Leistungswettbewerb Prüfungen für Bronze und Silber abgelegt“ zog Heinrich Lang Bilanz zum Wirken der 27 Atemschutzträger. Sein besonderer Dank galt Bürgermeister Brunner und den Markträten für die Zusage zur Beschaffung einer Waschschleudermaschine samt Trockenschrank, Gerätschaften, die den Wehren im Marktbereich und außerhalb zu Gute kommen. „Von Corona ziemlich ausgebremst, aber neun  Aspiranten haben beim online Wissenstest mitgemacht, wir haben das Ferienprogramm auf die Beine gestellt und dabei 13 Kinder da gehabt, beim Hallenfest waren sie voll motiviert und haben eine starke Arbeitsleistung hingelegt“, fasste Jugendwart Alois Fuchsgruber das Jahr mit seinen vier Mädchen und elf Buben in der Jungendfeuerwehr zusammen. Finanzverwalter Josef Eiblmeier freute sich über viele eingegangene Spenden, über ein gut gelaufenes Hallenfest und berichtete über die Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen im Wert von 8000 Euro aus der Vereinskasse. „Da bin ich auf Krawall gebürstet“, machte Eiblmeier beim Blick auf die Zahlung von Steuern für das 150-jährige Gründungsfest 2018 seinem Ärger Luft „Absolut ungerecht, wenn gemeinnützige Vereine für ehrenamtliche Arbeit auch noch zur Kasse gebeten werden –das muss unbedingt geändert werden“, so seine Forderung. Der Markt werde auch künftig ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr haben“, versicherte Bürgermeister Christoph Brunner bei seinem Grußwort, bei der er auch den Dank für die Einsatzbereitschaft und Freizeitopfer verband. KBM Helmut Schaitl hob die gute Arbeit  und Situation im Jugendbereich der Wehr hervor. „Unwetter werden noch mehr und schwieriger werden, Stromausfall und Notversorgung werden die Einsatzkräfte fordern“ so sein Blick in die Zukunft und bat die Wehrkräfte zur weiteren Intensiven Mitarbeit. Gemeinsam mit Vorstand Graf von Deym, Kommandant Hans Schaitl und Bürgermeister Brunner verabschiedete der Kreisbrandmeister Theo Huber aus dem aktiven Dienst, den Huber seit November 1972 geleistet hat, zunächst in Untergrafendorf, ab 1985 in Arnstorf. „Du hast es bis zum Hauptlöschmeister gebracht, diverse Leistungsprüfungen abgelegt, wurdest 1997 mit dem Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre und 2012 mit ‚Gold‘ für 40 Jahre aktiven Dienst ausgezeichnet“, führte Kommandant Schaitl aus. Bürgermeister Brunner übergab als Zeichen des Dankes für sehr, sehr lange Freizeitopfer ein Marktkrügerl. 
(Quelle: LZ 23.9.22)