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Bier, Bad und Blumenschmuck

So manche buchten einen Besuch im traditionellen Badehaus und ließen es sich dort gutgehen (Foto:Berbauer)

Zahlreich versammelten sich Gruppen im Lager (Foto: Bergbauer)

Fabio Esposito verpackte seine Kunst in witzige Inszenierungen (Foto: Bergbauer)

Trotz Krankheit war dieser Mann gut gelaunt (Foto: Bergbauer)

Kaum eröffnet zog es die Massen schon am Freitag ab dem frühen Abend ins mittelalterliche Spektakulum. Besser hätte der Rahmen nicht sein können: Begleitet von strahlendem Sonnenschein, froh gelaunte Akteure und Zaungäste an allen „Ecken und Enden“ und Szenerie, wohin man schaute und hörte. Das Mittelalterfest erlebte einen großartigen Auftakt. Die Uhr wurde am vergangenen Wochenende 600 Jahre zurück gedreht und alle, die sich einließen auf diese Zeitreise, konnten eintauchen in erlebnisreiche Tage im Zeichen unserer Vorfahren. Ein Fest für die Sinne, das von Tausenden gefeiert wurde. Das Spektakel „Auf Heller und Barde“ hatte begonnen. Sportliche Wettkämpfe wie Bogenturniere oder Schaukämpfe; Gaukler, die mit Jonglage die Blicke auf sich zogen, Hexen und Kartenlegerinnen, Augenblicke voller Magie, Theaterinszenierungen, erzählte Geschichten, Minnesänger, Feuerkünstler und anderes mehr fügten sich zu einem bunten Treiben zusammen. Wer wollte, buchte einen Termin im Badehaus, andere genossen würzigen Kaffee im orientalischen Mokkazelt... und immer wieder rhythmische Klänge des Fanfarenzuges oder sonstiger Musikgruppen, die durch den Markt zogen oder an einem Platzerl mittelalterliche Klänge auf heute nicht mehr bekannten Instrumenten zum Besten gaben. Kaufleut' boten lederne Schuhe, handgefertigten Schmuck oder Schwerter für den Zweikampf feil. Der Marktplatz wurde als solcher seinen Namen mehr als gerecht. Standl an Standl reihten sich aneinander. Hier wurde geschaut und informiert, wahrend die Handwerker berieten und ihre Waren anpriesen. Zusätzlich wetteiferten die Künstler auf den Bühnen um die Gunst des Publikums.

In den Lagern richteten sich Gruppen und Grüppchen für das Wochenende häuslich ein und ließen die staunenden Besucher an ihrem Leben gerne teilhaben. Da brutzelten Fleischfetzen oder Steckerlfisch über der Kohle. Zubereitet wurde in extra großen Gefäßen. Mit fortschreitender Zeit loderten immer mehr Feuerstellen, worum man sich gemütlich versammelte und bei netten Gesprächen die Zeit genoss. Die Krüge füllten sich mit „Braunbier“ oder manch anderem speziellen Gebräu.

Ansonsten war in den Tavernen und Schänken für Kulinarik hinreichend zur Stärkung gesorgt. Nachdem reichlich Sitzgelegenheiten vorhanden waren, mangelte es auch nicht an Rastmöglichkeiten.

Vom Schlossgarten bis zum unteren Markt wurde von vielen Mitwirkenden jeden Alters aus dem Marktgebiet an die Zeit zur Markterhebung Arnstorfs erinnert und diese mit unzähligen Gleich gesinnten gefeiert.
(Quelle: RA 13.6.22)