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Das Mittelalterfest naht

Auf das Gelingen des Fests stießen an: Kulturreferent Alexander Flexeder (v.l.), Zugverantwortlicher Martin Eder, Bürgermeister Christoph Brunner, Brauer Gerhard Damböck und Hauptorganisator Rainer Gratz. (Foto: Bergbauer)

Im Sitzungssaal des Rathauses versammelten sich die Vereine der 35 mitwirkenden Vereine sowie andere Beteiligte des Mittelalterfestes. (Foto: Bergbauer)

Zum geselligen Ausklang zapfte Brunner das Bierfass an. (Foto: Bergbauer)

Sitzungssaal im Rathausplatz bei Vorbesprechung mit 35 Vereinen aus allen Nähten

Der Sitzungssaal stieg am Dienstag an seine Kapazitätsgrenzen. Hier versammelten sich auf Einladung des Rathauses Vertreter der 35 mitwirkenden Vereine aus dem Gemeindegebiet und andere Beteiligte, um Lagerleben, Festzug, Gewandung und andere relevante Punkte mehr nahe zum Mittelalterfest zu besprechen.
Drei Tage Geschichte zum Erleben bietet das historische Fest von Freitag, 10. bis 12. Juni. Mehr als 2000 Bürgerinnen und Bürger des Marktes Arnstorf im historischen Gewändern feiern die Verleihung der Markrechte im Jahre 1419 durch Herzog Heinrich, dem Reichen von Niederbayern. Das Anlass der für dieses außergewöhnliche Ereignis, das außergewöhnlicher Vorbereitungen bedarf.
Erster Bürgermeister Christoph Brunner begrüßt dazu auch Hauptorganisator Rainer Gratz, der seit eineinhalb Jahren bereits an diesem Ereignis arbeitet sowie Martin Eder, den Chef vom Festzug. Seiten des Rathauses war unter anderem Kulturreferent Alexander Flexeder vertreten und von der Polizeidienstelle Eggenfelden Erich Geier. Die Vorbereitung fand teils unter schwierigen Voraussetzungen statt, vieles geschah über den Postweg. Nun sollte an diesem Abend final alles besprochen werden. So ein Fest funktioniere nur deshalb, weil so viele dahinter stehen. „Wir hoffen, dass wir Arnstorf drei Tage schön präsentieren“, aber Brunner wünschte auch, dass alle Gelegenheiten eine große Freude haben werden. So, wie es sich abzeichnet, wird man sehr guten Besuch erleben.
Rainer Gratz gab Einzelheiten bekannt, vor allem was Änderungen und Neuerungen betrifft. So findet das Ritterturnier ohne Helmschau statt, wobei die Ritter auch am Festzug mitwirken. Als Hauptamt wurde die Mittelalter-Folk-Rock-Band „Zwielicht“ unter Vertrag genommen, die in der Szene recht bekannt ist und bei der auch ein Arnstorfer mitwirkt. Das Theater „Nebenbei-Sorgenfrei“ wird auf der Bühne vom Schlossgarten inszeniert. Das Duo Zweierlei war beim letzten Mittelalterfest Gast und wollte nun unbedingt selbst auftreten. Sie sind als Walking Act unterwegs. Neu ist auch die Fahrgeschäfte für Kinder im Marktplatz. Das Lababrum Luxium, das mittelalterliche orientalische Badehaus kann besucht werden, Termine sind im Internet zu buchen. Strohbündel sind erlaubt, müssen aber von den Teilnehmern selbst be- und entsorgt werden. Ohnehin wird das Thema Brandschutz groß geschrieben. Auch besagte Strohballen müssen weit genug vom offenen Feuer entfernt sein.
Vorgestellt wurden sterben beteiligten Gruppen. Unter anderem ist Ritter von Freibein mit Gesinde dabei. Eine Gruppe aus Simbach, die sich extra zum Anlass zusammen fand. Das Augsburger Heerlager führt unter anderem Kettenhemden und anderem vor. Bei den Burgfreunden Julbach, die eine Rittergruppe im Hochmittelalter aus der Zeit der Kreuzzüge verkörpern, stellt jeder Mitwirkende eine Figur dar, die es tatsächlich gab. „Odins Hörner“, eine große Wikingergruppe belagert den Platz bei der VR-Bank.
Martin Eder gab Organisatorisches zum historischen Festzug am Sonntag bekannt. 16 Fuhrwerke, 76 Reiter und 1190 Fußgänger sind gemeldet, wobei die Blaskapelle Arnstorf den Festzug anführt. Jede Gruppe erhält eine Bildnummer und jedes Bild eine dazu passende Zunfttafel, die von einem Taferlkind getragen wird. Beides muss jeder Zugteilnehmer kennen, um bei der Aufstellung seinen Platz zu finden. Jede Gruppe wird mit dieser Bildnummer bekanntlich gemacht und ist am Gruppenfang zu tragen. Bei der Fußgruppe vorne rechts, Reiter und Festwagen vorne links. Parkplätze sind nicht vorhanden, deshalb sollte man möglichst zu Fuß kommen. Die Festzugorganisation steht Ecke Wiesenstraße/Sandplatz Feuerhausstraße. Hier sollen sich die Gruppenleiter anmelden, was bereits ab 12.30 Uhr möglich ist. Ab 13.45 Uhr sollte der Festzug stehen,
Auch gab es noch allerhand allgemeine Hinweise. So sollte niemand modernes Schuhwerk tragen, Nagellack oder Schminke sind tabu, ebenso Brillen. Die Gewandung für die teilnehmenden Kinder sollte ebenfalls bestehen. Auch wurde ein Hinweis auf die Kopfbedeckung gegeben. Ab einem gewissen Alter trug man diese im Mittelalter. Von daher auch der Spruch „unter die Haube kommen.“ Alle Mitwirkenden wurden aufgefordert, sich daran zu halten.
Den Rahmen genutzt, wurden noch allerhand auftretende Fragen geklärt. Sodann lud der Rathauschef alle Anwesen zur Bierprobe ein. Es war im Übrigen das erste europäische Fass, dass Christoph Brunner in seiner Eigenschaft als Bürgermeister anzapfte. Bei Handwürst' und Brezen konnte in kleinen Gruppen noch über das voraussichtliche Ereignis gesprochen werden.
(Quelle: RA 7.6.22)