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Ein besonderes Jahr auch für Arnstorf

Frohe Festtage wünscht Bürgermeister Christoph Brunner bei seiner Jahresabschlußrede

Am Montag fand die letzte Marktgemeinderatssitzung für 2020 statt. An deren Ende richtete Erster Bürgermeister Christoph Brunner rückblickende Worte an die Versammelten. „Schon jetzt steht fest, das Jahr 2020 geht in besonderer Weise in die Geschichtsbücher ein.“ War doch die Corona-Pandemie das alles überlagernde Thema weltweit, in Deutschland und damit auch in der Gemeinde Arnstorf. Die Herausforderungen seien allgegenwärtig und längst nicht abschließend bewältigt.
Betrachte man das vergangene Jahr in Arnstorf, so war es auch hier ein besonderes, wonach Alfons Sittinger nach 19 Jahren erfolgreichen Wirkens nicht mehr zur Wahl des Ersten Bürgermeisters antrat. Nach nunmehr 42 Jahren gab es wieder eine gemeinsame Wahl von Bürgermeister und Marktgemeinderat. Und so übernahmen am 1. Mai der neu gewählte Bürgermeister sowie vier neue und 16 wiedergewählte Mitglieder die Verantwortung zur Weiterentwicklung von Arnstorf. Noch in der März-Sitzung wurde ein Haushalt mit einem Volumen von mehr als 36 Mio. Euro verabschiedet, was nochmals eine Steigerung um ca. eine Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr war. Der Schuldenstand werde zum 31. Dezember etwa 5,7 Mio. Euro betragen, was einer Senkung der Prokopf-Verschuldung auf 800 Euro entspreche. Vorhandene Rücklagen stiegen auf etwa 2,8 Mio. Euro. „Mit einer Zins- und Tilgungsbelastung von unter zwei Prozent des Haushalts besitzen wir weiterhin alle Möglichkeiten, in die Zukunft zu investieren.“
So schön sich die Zahlen auch lesen, es werde zunehmend schwieriger, die zukünftige Situation richtig einzuschätzen. Die Arnstorfer Unternehmen seien sehr breit aufgestellt und bisher gut durch die Pandemie gekommen, jedoch könne heute noch niemand genau einschätzen, wie sich die wirtschaftliche Lage weiter entwickle.
„Arnstorf ist und bleibt weiterhin sehr attraktiv“, wie die Nachfrage nach Bauland zeige und für die nächsten Jahre werde dem Markt auf Landkreisebene ein überdurchschnittlicher Anstieg der Einwohnerzahlen prognostiziert. Mit den getroffenen Entscheidungen konnten wichtige Weichen für die zukünftigen Herausforderungen gestellt werden.
Als eines der größten Projekte für die kommenden Jahre bezeichnete der Bürgermeister den Kläranlagenneubau, mit deren Fertigstellung aktuell in 2023 zu rechnen sei. Pünktlich zum Jahreswechsel konnten noch einige Grundstücke im Triefeldener Feld II verkauft werden. Die Erschließungen waren trotz coronabedingter Einschränkungen nahezu im Zeitplan. Erfreulicherweise werde der Gewerbepark Kollbachtal Realität. Der anstehende Neubau der Grundschulturnhalle und die Sanierung der Sportanlage am Schulzentrum dienen der Verbesserung und Weiterentwicklung vorhandener Ausbildungsbedingungen in den Schulen. Für beide Maßnahmen wurden jeweils die Förderanträge auf den Weg gebracht. Durch zusätzliche Covid-19 Förderprogramme für Kommunen können sehr gute Förderquoten erreicht werden. Die frühzeitige Ausstattung der Schulen mit digitalen Komponenten erwies sich als goldrichtig, gerade in Zeiten von Wechselunterricht oder gar Home-Schooling. Durch die Telekom werden derzeit über 240 Haushalte mit schnellem Internet erschlossen, weitere 64 Haushalte konnten an die Firma ESB vergeben werden, ein Baubeginn im kommenden Jahr sei sehr naheliegend. Dank eines interkommunalen Zusammenschlusses mit den Gemeinden Rossbach und Johanniskirchen konnte die Attraktivität zur Angebotsabgabe von Erschließungsmaßnahmen deutlich verbessert werden, so dass für die noch 99 nicht versorgten Haushalte Angebote für einen Ausbau zu erwarten seien. Die Verunreinigung des Trinkwassers gehörte in diesem Jahr sicher zu den unangenehmeren Ereignissen.
Trotz coronabedingter Einschränkungen in den Vereinen und Organisationen bedankte sich Christoph Brunner bei allen für deren Einsatz. Viel Zeit wurde in die Ausarbeitung entsprechender Hygienekonzepte investiert, um Sport bzw. Veranstaltungen durchführen zu können. Das Engagement von Seniorenbeirat, Bürgerfahrdienst, Familienpaten, Nachbarschafts- und Flüchtlingshilfe oder die Betreuung der Bücherbox sei für die Bürger von großer Bedeutung.
Während der zahlreichen Besuche von Firmen und Unternehmen durfte er die nach vorne gerichtete Denkweise feststellen. „Wir können stolz auf die Vielfalt der ansässigen Betriebe sein.“ Handwerksbetriebe, Kaufleute oder international tätige Unternehmen. Sie alle tragen wesentlich zu einem überdurchschnittlichen Arbeitsplatzangebot in Arnstorf bei. Ihnen galt Dank, ebenso allen die sich ehrenamtlich engagieren. „Sie sind das Rückgrat eines lebens- und liebenswertes Marktes Arnstorf.“ In die umfangreichen Dankesworte flossen auch die Wahlhelfer mit ein sowie alle Beschäftigten des Marktes Arnstorf. Der Bürgermeister schloss mit dem Wunsch auf friedliche Feiertage und Zeit zum Abschalten für jeden persönlich. „Lassen sie für ein paar Tage Ängste und Zweifel so gut es eben geht hinter sich und seien Sie stolz auf das, was Ihnen 2020 gelungen ist.“ Für 2021 wünschte er alles erdenklich Gute.
(Quelle: RA 19.12.2020)