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Ein „Jubel“ auf drei Tage Fröhlichkeit

Camerer Christoph Brunner eröffnet mit seinen Räten des inneren und Äußeren das Mittelalterfest (Foto: Gabor)

Die Fahnenschwinger Gruppe "Storico e Sbanieratori" aus der Toscana begeisterten das Publikum (Foto: Gabor)

Kanonenschüsse der "Banner der Wolfklingen" (Foto: Gabor)

Beliebte Unterhalterin: Hexe Roxana (Foto: Gabor)

Auf Heller und Barde 2022: Der ganze Markt eine mittelalterliche Festbühne für alle Sinne

„Der Flair des Arnstorfer Mittelalterfestes ist einfach einzigartig“, apostrophierte eine Besucherin, glücklich am Feuer sitzend und sprach damit aus, was die vielen Tausend Besucher am Wochenende fühlten. Drei Tage Geschichte zum Erleben, zum Erfühlen, Erschmecken, drei Tage voller Fröhlichkeit und Staunen. „Jubel“ hätte das Volk wohl im 15. Jahrhundert gerufen, um kundzutun, dass es rundum gelungen ist, die teils von weit her angereisten Gäste zum Lachen, Staunen und Genießen zu bringen.

Nach dem fulminanten Start schon am Freitagabend, mit Besucherrekord, vollen Tribünen beim Ritterturnier und purer Fröhlichkeit in den Lagern, Tavernen und Straßen, folgten zwei weitere Tage der Superlative. Ganz offiziell begann das Fest zur Erinnerung an die Markterhebung von 1419 nämlich erst am Samstagmittag. Doch bevor Camerer Christoph Brunner mit seinen Räten des Inneren und Äußeren die Regularien für den Markt und das Fest verlas, verschafften sich die „Banner der Wolfklingen“ aus Passau ordentlich Gehör. Mit sechs Kanonenschüssen, die trotz Warnung Mark und Bein erschütterten, war dann auch der Weg frei für die Fahnenschwinger aus der Toskana. Egal, ob man die Gruppe „Storico e Sbandieratori“ schon aus den vorherigen Mittelalterfesten in Arnstorf kannte oder erstmals das Fahnenschwingen erlebte, faszinierend ist die Kunst, die diese italienischen Traditionsgäste beherrschen, allemal. Nun hieß es für die Besucher ausströmen, entdecken und hineintauchen in die bunte fröhliche Vielfalt.

Spontane Darbietungen in jedem Winkel des Areals

Für pures Vergnügen sorgten aber nicht nur die sogenannten „Haupt-Acts“, wie die beiden wohl angesagtesten Mittelalter-Bands „Feuervögel“ und „Zwielicht“ oder die Artisten, Zauberer und Komödianten, die auf den drei Bühnen unterhielten. Vielmehr waren es einmal mehr die vielen Gaukler und Spielleut’, denen man in allen Winkeln des über 20 000 Quadratmeter großen Areals begegnete, die launige Abwechslung erweckten.

Sie spielten ein spontanes kleines Konzert für die Bummler und Schlenderer und auch für jene, die gerade am Lager Lust auf einen Tanz hatten oder den Klängen nur lauschen wollten. Sie (ver)-zauberten, beeindruckten, amüsierten, bespaßten. Der ganze Markt eine Festbühne. Die Ritter hinterließen nicht nur bei den Turnieren nachhaltig Eindruck, sie gaben an ihren Lagerplätzen Einblick in das Leben, das Rüstzeug und ihren eigenen Antrieb aus dem „zivilen“ Leben in die Rollen Kreuzritter, Raubritter, Edelleute, Knappen und Burgherren zu schlüpfen. An den vielen Marktständen war Feilschen erlaubt und wohl denen, die im Badhaus einen Termin im Zuber ergatterten, um den erhitzten Gliedern Entspannung zu geben. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen waren die schattigen Plätze an den der Lagern und Tavernen besonders begehrt. Am Abend rückte man um die Feuerstellen enger zusammen, um zu rasten, zu ratschen, zu lachen und zu genießen. Gaumenfreuden gab es ebenfalls in allen erdenklichen Variationen, in jedem Winkel, vom offenen Feuer, aus den Sudkesseln und aus süßen Küchen. Die Festtage endeten erst, als die Klänge verstummten, das letzte Feuer erlosch und eine Rückkehr in die Gegenwart unvermeidlich war.

Ein „Jubel“ für den Markt und seine Bürger

Ein „Jubel“ also für die ungetrübte Fröhlichkeit an den drei erlebnisreichen Tagen der Zeitreise. Ein „Jubel“ aber vor allem an die Mitarbeiter des Marktes um Kulturreferent Alexander Flexeder, Organisator Rainer Gratz und den über 1 200 Bürgern aus den Vereinen, die es erst möglich machten, dass in Arnstorf diese facettenreiche Geschichtsreise einmal mehr gelungen ist.
(Quelle: LZ 13.6.22)