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Grundstein für den „Ort der Zukunft“

Der Spatenstich ist erfolgt: Bürgermeister Christoph Brunner und Architekt Bernhard Asböck (v.l.) freuten sich unter anderem mit Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (5.v.l.) sowie Rektorin Alexandra Seiler und Landtagsabgeordneten Martin Wagle (7. u. 8. v.l.). (Foto: Angelika Gabor)

Offizieller Spatenstich für den Neubau der Grundschulturnhalle und Ganztagesbetreuung

Die Abrissarbeiten sind abgeschlossen und die ersten Bauarbeiten für den Neubau der Grundschulturnhalle und der Ganztagsbetreuung haben bereits begonnen. Doch die politischen Ehrengäste, Architekt, Planer und schulische Vertreter waren nicht gekommen, um beim Aushub des Fundaments mitzuhelfen, sondern mit dem offiziellen Spatenstich zu signalisieren: „Nach langer Planungsphase geht es nun endlich in die Umsetzung“.

Es entstehe nun der erste Bauabschnitt am „Ort der Zukunft“ – mit der Turnhalle und dem Gebäude für die Ganztagsbetreuung werde der erste Schritt in Richtung Grundschul-Campus getätigt, betonte Bürgermeister Christoph Brunner. Tatsächlich war es ein weiter und langer Weg, bis die ersten Bagger an der Schönauer Straße anrückten: 2016 hatte die CSU-Fraktion im Marktrat darauf gedrängt, dass nach den umfangreichen Investitionen in die Mittel- und Realschule nun Geld für die Modernisierung der Grundschule fließen müsse. 2018 war dann der Grundsatzbeschluss gefällt worden, dass die Grundschule am bisherigen Standort verbleibt und als erste Maßnahme die in die Jahre gekommene Turnhalle saniert werden müsse. 2019 war dann das Jahr der großen Diskussionen. Denn während ein Teil des Marktratsgremiums einen Abriss der alten Sporthalle und Neubau am bisherigen Standort favorisierte, sprach sich der andere Teil dafür aus, im südlichen Teil, dort wo jetzt Pausenhof und Außensportanlage sind, den Neubau zu erstellen. Es begann ein Variantenspiel. Insgesamt sieben Vorschläge legte Architekt Bernhard Asböck vor. Letztlich zogen die Jahre ins Land, Corona tat das Übrige dazu.

Durch Zukauf erst möglich

Und plötzlich ergab sich die Möglichkeit, Nachbargrundstücke zu erwerben. Damit entstand eine achte Variante, die nun auch seine Umsetzung findet. „Erst der Zukauf machte diese neue Planung, die ein erster Schritt zum künftigen Campus ist, möglich“, konstatierte Bürgermeister Brunner. Die 6,5 Millionen Euro, die investiert werden, seien gut angelegt in einer zukunftsweisenden Maßnahme. Wie der Rathauschef versicherte und Landtagsabgeordneter Martin Wagle in seinem Grußwort bestätigte, liegen die Förderzusagen von der Regierung von Niederbayern und dem Freistaat Bayern bereits auf dem Tisch.

„Mit dem Spatenstich zeigen wir heute, dass sich die Marktgemeinde weiterentwickelt“, machte Wagle deutlich. Die Grundschule sei die einzige Schulart, die von allen Kindern besucht wird, umso wichtiger sei es für Schüler und Eltern, dass gute Unterrichtsbedingungen geboten werden. Es profitiere aber auch die Bauwirtschaft, wenn die öffentliche Hand Aufträge vergibt, ebenso in Arnstorf die Gesamtbevölkerung, da die Turnhalle auch für den Vereinssport genutzt werden kann.

Planungsvorgaben erfüllt

Auf die Planung ging Architekt Asböck ein. Als Vorgaben, die er für die Planung hatte, nannte er, dass die Sporthalle unabhängig von der Schule errichtet werden muss und keine Interimslösung darstellt, sondern sich einfügt, wenn in einem weiteren Bauabschnitt das Schulgebäude modernisiert wird. Die Parkplätze und Außensportanlagen sollten erhalten bleiben und derzeit fehlende Räume für die Schule sollten inbegriffen werden. Da ab 2026 eine Ganztagsbetreuung zum Schulstandard gehören soll, musste auch ein Konzept für die Mittags- und Ganztagesbetreuung integriert werden. Zudem soll das Bestandsgebäude erhalten bleiben, solange die Weiternutzung sinnvoll und notwendig ist. Die Vorgaben könnten nun erfüllt werden.

Im Nordteil des neuen Gebäudes wird die Sporthalle mit 15 mal 27 Meter mit den zugehörigen Nebenräumen, im Südteil zweigeschossig die Ganztagsbetreuung samt Mensa und Küche errichtet. In den nächsten Wochen und Monaten wird eine 24 mal 45 Meter große Bodenplatte mit ein paar Stahlbetonwänden geschaffen, auf die dann in relativ kurzer Bauzeit die Sporthalle und die Betreuungsräume als reiner Holzbau aufgestellt werden. Der Zugang zur Sporthalle erfolgt direkt vom Parkplatz. Die Halle wird von 15 Meter langen unterspannten Holzbindern überdeckt und öffnet sich nach Norden und Westen mit langen Fensterbändern.

Die innere Gestaltung der Halle und Umkleiden wird in aktiven Grün- und Blautönen gehalten, „die sehr gut mit den sichtbaren Holzoberflächen kontrastieren“, bekräftigte Asböck.

Nachhaltig ohne Gimmicks

Die Ganztagesbetreuung ist direkt über einen kurzen Flur an die Schule angebunden. Im Erdgeschoss liegen die Mensa, die sich nach außen auf eine große Südterrasse öffnet, und die dazugehörigen Nebenräume für die Küche. Im Obergeschoss liegt der Betreuungsbereich, der mit vielen Blickbeziehungen zwischen den Räumen eine offene Atmosphäre bieten soll. Die Hauptnutzungsfläche liegt bei 1 052 Quadratmeter. Auf dem nachhaltig konzipierten Bau wird eine Photovoltaikanlage installiert, die Wärmeversorgung erfolgt über ein Nahwärmenetz. „Auch im äußeren Erscheinungsbild wird man die nachhaltige Bauweise ablesen können. Mit der vorvergrauten Holzfassade, den markanten Glasfassaden für die Sporthalle und Mensa und dem Metalldach wird das Gebäude nicht massiv wirken, sondern sich in die Umgebung einfügen“, machte der Architekt deutlich und fügte hinzu: „Das Gebäude soll übersichtlich und kontrastreich, ohne Zugabe von modischen Gimmicks eine zeitlose Eleganz und Langlebigkeit ausstrahlen.“

Rektorin Alexandra Seiler freute sich schon beim Spatenstich darauf, wenn die neuen Gebäude 2026 der Bestimmung übergeben werden. „Vor allem, dass der laufende Unterricht fast keine Einschränkung erfährt, ist für Schüler und Lehrkräfte sehr von Vorteil“, betonte die Schulleiterin.

Quelle: Mediengruppe Attenkofer/Ausgabe Landauer Zeitung vom 11.05.2024/Autor: Angelika Gabor