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Noch nichts für Warmbader

Freuen sich auf viele schöne Freibadtage: Schwimmmeister Josef Zitzelsberger, Anwärter Julian Girschitzka und Bürgermeister Christoph Brunner (von links). (Foto: Bergbauer)

Die letzten Tage wurde fleißig Vorbereitungen getroffen. (Foto: Bergbauer)

Arnstorfer Freibad öffnete gestern, auch wenn das Wasser die gewünschten 24 Grad noch nicht erreicht hat

Gestern, Samstag, 9 Uhr fiel der Startschuss für eine hoffentlich sonnenverwöhnte Freibadsaison. Als Erster Bürgermeister Christoph Brunner am Mittwoch zur Stippvisite in der weitläufigen Freizeiteinrichtung vorbei schaute, dann noch mit Jacke. Aber, so war er sich mit Schwimmmeister Josef Zitzelsberger und Julian Girschitzka, Schwimmmeister in Ausbildung einig, es kann ja nur besser werden. Und, man zählt auf die Schwimmer und ist sich sicher, sie kommen bestimmt schon am ersten Tag, um ihre Bahnen zu ziehen. Auch, wenn bis dahin die angestrebten 24 Grad Wassertemperatur noch nicht erreicht sein werden. Am Mittwoch waren's 20, Tendenz jedoch steigend.

Vieles ist wie im letzten Jahr, allerdings mit einer Neuerung: Wer ins Bad möchte, benötigt einen negativen Coronatest-Nachweis. Dafür steht im Ort die offizielle Teststation, die der Landkreis betreibt, zur Verfügung, ebenso die beiden Apotheken. Eine weitere Alternative ist, den eigenen Test mitzubringen und ihn vor dem Betreten des Bades zu machen. Die Kontrolle erfolgt beim Kassieren des Eintritts durch das Personal. Nicht betroffen davon sind zweifach Geimpfte sowie Genesene. Eine Kontakterfassung ist, wie auch schon in der letzten Saison, notwendig. Entweder durch Ausfüllen eines entsprechenden Formblattes. Alternativ heuer auch mit der Luca App, die sich die Besucher aufs Handy laden können. Nach vier Wochen werden die Daten vernichtet. Ansonsten gelten die Hygiene-Bestimmungen, wie man sie schon im Sommer 2020 durchführen musste. Das aktuelle Konzept wurde mit dem Landratsamt im Vorfeld abgeklärt. Das heißt, die Abstandsregel von eineinhalb Metern ist immer einzuhalten. Eine weitere Richtschnur sind zehn Quadratmeter rund um eine Familie. Die Liegen sind zwei Meter entfernt vom Nachbarn aufzustellen. Doch dank des weitläufigen Areals dürfte man kaum an die Kapazitätsgrenze von 800 Badegästen kommen, die sich hier zeitgleich aufhalten dürfen. Im Wasser können es gleichzeitig 100 Personen sein. Diesbezüglich hat man Leinen gespannt, damit jeder seine Bahnen ungehindert ziehen kann. Auch auf dem Freigelände gilt das Einbahnstraßen-System, das entsprechend ausgeschildert ist. Bekannt vom letzten Jahr ist die Maskenpflicht im Bereich von Kasse, Kiosk, WC, Duschen und Umkleiden. Neu sind die FFP2-Masken die zu tragen sind.

Dass die Besucher ausbleiben, befürchten die Verantwortlichen nicht. Man machte sich letztes Jahr mit der pragmatischen Handhabung einen guten Ruf. Das wirkte sich durchaus auf den Zuspruch aus, denn auch von außerhalb kamen die Badegäste. Auch sind heuer wieder Reinigungskräfte den Tag über im Einsatz, um zusätzlich für Hygiene zu sorgen.

Bis sich das Bad von seiner gewohnt schönen Seite präsentieren konnte, waren etliche Vorarbeiten notwendig, die schon relativ früh starteten, weil man höhere Frostschäden an der Beckenumrandung feststellen musste. „Wir hatten im Auswärts verschiedene Maßnahmen gehabt und haben entsprechend dem Zeitfenster die Beckenkopferneuerung um das Schwimmerbecken auf das Saisonende verschoben.“ Die maroden Stellen wurden aber so weit ertüchtigt, dass sie gut über den Sommer kommen, so der Bürgermeister. Auch waren noch einige Restarbeiten im Pflaster aufgrund der Anbringung der neuen Abdeckung zu erledigen. Auf der Liegewiese musste ein maroder Baum entfernt und eine Neuanpflanzung vorgenommen werden. Auch erfolgte die Umstellung des Heizsystems auf Gas-Therme und Solar.

Bereits Mitte April liefen die ersten Liter Wassers ein. Schließlich dauert es, bis die insgesamt 1000 Kubikmeter das Becken füllen. Hinzu kommen weitere 250 Kubikmeter für den Umlauf. Dieses Volumen wird stetig gefiltert, in der Technik aufbereitet und gechlort, um dann wieder im Kreislaufsystem durchgepumpt zu werden.

Geöffnet ist ab Samstag täglich von 9 bis 19 Uhr. Selbst bei schlechter Witterung möchte der Markt Arnstorf dieses Freizeitvergnügen vorhalten. Schließlich nutzen erfahrungsgemäß gerne und regelmäßig etliche Schwimmer die Möglichkeit, sich hier über dem Sommer fit zu halten. Selbst dann, wenns nass und kühl ist. Allerdings beschränkt man dann die Öffnungszeiten von 9 bis 13 und von 17 bis 19 Uhr. Dementsprechend hält die Gemeinde entsprechend Personal vor. Das sind zwei Schwimmmeister sowie ein weiterer, der kurz vor der Prüfung steht. Zusätzlich kann man auf eine Aushilfe zurückgreifen, wenn Not am Mann ist. Vier Reinigungskräfte sind im Einsatz. Um auch die leiblichen Genüsse zu stillen, hält der Oberwirt, der den Kiosk betreibt, den klassischen Imbiss von der Schnitzelsemmel über Wiener bis zu Hähnchenstreifen bereit, Kaffee in verschiedenen Variationen und natürlich Eis inclusive.

Bürgermeister Christoph Brunner ist weniger leidenschaftlicher Schwimmer aber trotzdem bekennender Freibadfan. Kann er doch quasi von seinem Zuhause aus das Freizeitangebot einsehen. Dass seine drei Kinder zu den fleißigen Besuchern gehören, kann er nur begrüßen. „Wir haben ein schönes Bad und ein sehr bürgernahes Konzept,“ so Brunner. Die Pandemie könne man nicht wegdiskutieren, aber man versuche trotzdem, den Bürgern eine gute Freizeitalternative zu bieten. Dabei hofft er wie alle Verantwortlichen auf eine intensive, lange und vor allem unfallfreie Badesaison.

Was Josef Zitzelsberger jedoch als sehr bedauerlich heraus stellte, ist die Tatsache, dass es im letzten Jahr keinen Schwimmkurs gab. Sollte man auch heuer hierfür keine Lösung finden, so wären das zwei Jahrgänge, die nicht schwimmen können, weshalb er Alternativen suchen möchte, um dieses das Defizit auszugleichen. Vielleicht ergibt sich hier während des Sommers eine Möglichkeit.

Unverändert sind schon seit Jahren die Eintrittspreise von zwei Euro für eine Tageskarte. Für 13er-Karten zahlen Kinder zehn und Erwachsene 20 Euro. Auch bietet man wieder Jahreskarten für 20 Euro für Kinder und 40 Euro Euro für Erwachsene sowie Familienkarten für 70 Euro an. Hinzu kommen weitere Angebote für Saisonkarten. Zu erwerben sind sie direkt an der Eintrittskasse.

Bei Fragen kann man sich gerne im Freibad telefonisch unter 08723/979176 melden. Eine Nummer, die im übrigen schon seit Tagen fleißig gewählt wurde, Indiz dafür, dass schon Viele auf die Freibaderöffnung 2021 warten.
(Quelle: RA 28.5.2021(