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Aktuelle Informationen

Solarpark mit Bürgerbeteiligung

Beitrag zu Energiewende: Ein Großflächensolarpark mit insgesamt 120 Quadratmeter auf vier Flächen soll entstehen.

PV-Großflächenanlage, Außensportgelände und Bebauungsplan auf der Marktratsagenda 

Bevor sich die Markträte in die Weihnachtspause verabschieden konnten, galt es noch eine lange Tagesordnung bei der Jahresabschlusssitzung abzuarbeiten. Auf der Agenda stand nicht nur die Detailplanung der Schulsport-außenanlage, sondern auch die Vorstellung eines flächengroßen Solarparks, der zum einen zur Energiewende beitragen, zum anderen aber auch den Bürgern eine finanzielle Beteiligung ermöglichen soll.
Der 120 Hektar große Photovoltaikpark (PV-Park) soll auf vier Standorten entstehen. Bislang besteht nur eine Grobplanung, doch Moritz Graf von Deym und Dr. Max Hiller von Orka Solutions, die das Projekt umsetzen wollen, war es wichtig, die Bevölkerung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu informieren. Schließlich soll die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung via „Crowdfunding“ (Gruppenfinanzierung) gegeben werden. Das erhöhe zum einen die Akzeptanz, zum anderen sichere die Teilhabe einen finanziellen Vorteil.

In der Region für die Region
Ins Hauptaugenmerk stellte Hiller jedoch den Beitrag zur Energiewende gemäß dem Motto „Erzeugung in der Region, für die Region“. Die angestrebten Flächen liegen im Drachsler Feld, /Linderer Feld (51,3 Hektar), Eckerfeld (10,7 Hektar), in Ried (12,4 Hektar) und Mariakirchen (48,1 Hektar). Der Jahresstrom, der hierbei erzeugt werden könnte, liegt bei 120 000 000 Kilowattstunden. Dies sei der Jahresbedarf für rund 34 000 Haushalte. Möglich sei auch eine Kopplung mit der Industrie, allerdings wird ein weiteres Umspannwerk nötig.
Hiller verwies darauf, dass dadurch auch die Erzeugung von grünem Wasserstoff möglich wird und, wenn gewünscht, auch eine E-Tankstelle integriert werden könnte. Zudem sprach der Planer die üblichen Eingrünmaßnahmen und die Nutzung der PV-Flächen für Weidetierhaltung oder Streuobstwiesennutzung an. Die Vermarktung des Stroms müsste von einer Fremdfirma übernommen werden.
Bevor die Projektplaner in das baurechtliche Verfahren einsteigen können, müssen jedoch noch einige Sachverhalte geklärt werden. Zum einen kollidiert eine Fläche mit den Planungen des Marktes eine Ortsumgehung umzusetzen, zum anderen scheint an mancher Stelle die Nähe zur Wohnbebauung bedenklich. „Im Moment war es mir wichtig, die Öffentlichkeit von den Planungen in Kenntnis zu setzen“, betonte Moritz Graf von Deym. Natürlich gebe es noch viel Gesprächsbedarf, bevor eine Umsetzungsplanung erfolgen kann.

Endlich Fakten schaffen
Während der Solarpark noch eine mittelfristige Zukunftsmusik ist, steht der Baubeginn an den Außensportanlagen des Schulzentrums in greifbarer Nähe. Markus Stummer vom Ingenieurbüro Coplan stellte den Markträten die Detailplanung vor. Er ging auf die integrierten Anlagen, wie Kugelstoßanlage, Beachvolleyball- und, Rasenballplatz ein. Die Tiefe der vorhandenen Wärmeleitung müsse noch geprüft werden. Leerrohre für künftig erforderliche Leitungen werden eingebaut. Die Planung sein nicht nur mit den Schulleitern von Mittel- und Realschule abgestimmt, sondern auch mit Vertretern des LAC. Zur Straße hin werde die Oberfächenentwässerung durch ein Rückhaltebecken sichergestellt und der nicht mehr genutzte Kanal rückgebaut. Zweiter Bürgermeister Konrad Stadler (CSU) regte an, dass der Baumbestand am Busparkplatz erhalten bleibt. Hans Bauer (LWG) wünscht sich eine größere Zuschauertribüne. Hier müsse der Kosten-Nutzenfaktor ermittelt werden, betonte Stummer. Es stehe in keinem Verhältnis hier übermäßig Finanzmittel für einige wenige Großveranstaltungen im Jahr einzuplanen. Der Fraktionsführer der CSU/SPD/UWG/Junge Generation, Kyrill Gabor, zeigte sich erfreut, dass nun endlich Fakten geschaffen werden. Die Ausschreibung soll bis Ende Januar 2023, die Vergabe in der Februarsitzung erfolgen, damit der geplante Baubeginn Ende März eingehalten werden kann. Zugestimmt hat der Marktgemeinderat der Änderung des Bebauungsplans „Dorfäcker“ in Mariakirchen.
Da der Markt bislang noch nicht Grundstückseigentümer ist, erfolgt der Satzungsbeschluss erst nach dem Erwerb – dies im Beschluss festzuhalten, darauf pochte die Fraktion der CSU/SPD/UWG/Junge Generation. Gegenstand der Bebauungsplanänderung ist die Überplanung der Grünfläche mit Baulandflächen, die inmitten des aktuell rechtskräftigen Bebauungsplans ist. Des Weiteren sollen die Zufahrts- und Ausfahrtssituation sowie die Straßenführung verändert werden.

Prüfung dringend notwendig
Marktrat Peter Schaitl (CSU) regte an, noch in diesem Jahr eine Bebauungsplanänderung auf dem sogenannten Duschlgrundstück vorzunehmen, auch wenn dazu noch kurzfristig eine Sitzung einberufen werden müsste. Es sei fatal, die Fristen auf einem Grundstück verstreichen zu lassen, dass bereits im Besitz des Marktes ist. Bürgermeister Christoph Brunner versprach die Sachlage zu prüfen.

Gebührenerhöhung Musikinstitut
Zugestimmt hat der Marktrat auch der vom Kulturausschuss empfohlenen Gebührenerhöhung für den Unterricht beim Musikinstitut Arnstorf. Aufgrund der allgemeinen Preissteigerung hatte Leiterin Stanislava Klinzing eine moderate Anhebung angeregt. Im kommenden Jahr müssen folgende Gebühren entrichtete werden: Musikalischer Einzelunterricht (30 Minuten pro Woche) steigt von bislang 58 Euro pro Monat auf 62 Euro, Einzelunterricht (45 Minuten/Woche) von 87 auf 93 Euro, Zweiergruppenunterricht (30 Minuten/Woche) von 37 auf 38 Euro und Zweiergruppenunterricht (45 Minuten/Woche) von 47 auf 52 Euro. Unangetastet bleiben der Dreiergruppenunterricht (47 Euro/Monat) und die musikalische Früherziehung (18 Euro/Monat).
Quelle: Mediengruppe Attenkofer/Ausgabe Landauer Zeitung vom 17.12.2022/Autor: Angelika Gabor