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Trotz allem: Jahresbilanz fällt positiv aus

Bürgermeister Christoph Brunner lässt das kommunale Geschehen Revue passieren

Als annus horribilis – ein Schreckensjahr – bezeichnete Bürgermeister Christoph Brunner in seiner Rede bei der Jahresabschlusssitzung das Jahr 2022. Dabei sprach er vornehmlich die Voraussetzungen, mit anhaltender Pandemie, dem Ukrainekrieg und der daraus resultierenden Energiekrise an, bei denen der Marktrat seine Entscheidungen treffen musste. Dennoch sei es gelungen, Arnstorf entscheidend voranzubringen, was vornehmlich an der Leistungsfähigkeit der Betriebe festzumachen ist.

Dennoch hatten Energie- und Wirtschaftskrise keine negativen Auswirkungen auf die Unternehmen, so dass mit satten Gewerbesteuereinnahmen zu rechnen ist. Verzichten könne der Markt auf die eingeplante Kreditaufnahme, da die Zuführung zum Vermögenshaushalt weit über den Planungen liegt. Gute Rahmenbedingungen will Arnstorf auch künftig Betrieben geben. „Mit dem Abschluss der Erschließungsmaßnahmen im Gewerbepark Kollbachtal können wir ansässigen Unternehmen, aber auch neuen Gewerbebetrieben Entwicklungsmöglichkeiten in den kommenden Jahren anbieten“, betonte Bürgermeister Brunner. Der Verkauf der Grundstücke befinde sich bereits in der Abwicklung, ein Teil werde bewusst für spätere Verkäufe zur Verfügung stehen. Voran gehe es mit dem Breitbandausbau, der Umbau der Gartenlandschaft der Kita Pusteblume sei mehr als gelungen, der Beckenkopf im Freibad saniert und in Kürze wird mit den Ausschreibungen für den Bau der Außensportanlage am Schulzentrum samt 400 Meter-Bahn begonnen. Dass alle Bäume wegen der Baumaßnahmen ersatzlos gefällt wurden, sei schlichtweg falsch, es würden an verschiedenen Stellen auch Ersatzpflanzungen vorgenommen. Die Planungen zum Neubau der Grundschulturnhalle mit Schaffung von Unterrichtsräumen hätten bereits Entwurfsreife, um die notwendigen Förderanträge einzureichen. Ein Beschluss des Marktrates soll Anfang 2023 fallen. Begonnen habe die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, auch dieser soll im kommenden Jahr final in die Umsetzung kommen. Als spannend bezeichnete der Rathauschef die Entwicklungen des Kläranlagenneubaus. Eine interkommunale Zusammenarbeit mit Malgersdorf sei in greifbarer Nähe. Brunner erhofft sich davon Kostenvorteile für die Kommunen und Bürger.

Glanzlichter und Trauer

Bei besten Rahmenbedingungen sei das Mittelalterfest mit 28 500 Besuchern ein großer Erfolg gewesen, mit hervorragender Außendarstellung von Arnstorf, weit über die Landkreisgrenzen hinaus. Weiter verfestigt habe sich die Städtepartnerschaft mit Eybens, was nicht zuletzt am Besuch einer Arnstorfer Delegation im Frühjahr und einem Gegenbesuch der Franzosen zum Mittelalterfest lag.

Investitionen seien ins Feuerwehrwesen getätigt worden. Der neue Bronto-Skylift sei der Bestimmung übergeben, der Auftrag für die Beschaffung einer hochmodernen Waschschleudermaschine für die Schutzausrüstung sei vergeben und Absauganlagen für die Fahrzeugabgase seien installiert.

Als traurigstes Ereignis bezeichnete Bürgermeister Christoph Brunner den Tod von Josef Graf von Deym, Ehrenringträger und großer Förderer des Marktes Arnstorf.

Einschätzung schwierig

Eine seriöse Einschätzung für das kommende Jahr sei äußerst schwierig, merkte die Marktspitze an, doch Arnstorf soll auch weiterhin der Wirtschaftsstandort im Landkreis Rottal-Inn mit einem überdurchschnittlichen Arbeitsplatzangebot bleiben. „Die Vielfalt der ansässigen Firmen, von Handwerksbetrieben, Kaufleuten bis hin zu international tätigen Unternehmen, tragen alle wesentlich zur positiven Entwicklung des Marktes bei“, betonte Brunner. Der Bürgermeister schloss seine Rede mit dem Dank an sein Verwaltungsteam, Bürgermeistervertreter, Marktratskollegen und alle Ehrenamtlichen, „die entscheidenden Anteil an einem lebenswerten Ort haben.“

LWG-Fraktionssprecher Hans Reiter bezeichnete die Zusammenarbeit der Fraktionen als konstruktiv, die Diskussionen im Marktrat als offen und zielorientiert, was für die Umsetzung der angestoßenen Maßnahmen förderlich gewesen sei. Auch er dankte kollektiv für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Kyrill Gabor, Fraktionsführer der CSU/SPD/UWG/Jungen Generation, hob insbesondere hervor, dass im Frühjahr endlich mit den Bauarbeiten an der Außensportanlage begonnen werden könne. Dass die Auswirkungen des Ukrainekriegs nun auch die Bürger spüren, sei nicht mehr zu leugnen. Umso wichtiger sei es, dass die Bürger zeitnah endlich darüber aufgeklärt werden, welche Kosten sie beim Bau der Kläranlage zu erwarten haben. Dies schwebe wie ein Damoklesschwert über der Gesellschaft. Bei allen Widrigkeiten, die die Bürger derzeit belasten, seien das Mittelalterfest und das Volksfest Lichtblicke gewesen, bei denen Ausgelassenheit spürbar gewesen sei. Als negativ bezeichnete Gabor die wiederholte Beschädigung der Ökoflächen, zu denen er sich Anfang des neuen Jahres eine Aufklärung wünsche. Auch er bedankte sich beim Bürgermeister, Marktratskollegen, Verwaltung und Bauhof für die engagierte Arbeit.

Den Dankesworten für ein konstruktives Miteinander und Wünschen für ein gutes neues Jahr schlossen sich die Bürgermeistervertreter Konrad Stadler und Martin Stömmer an.

(Quelle: Mediengruppe Attenkofer/Ausgabe Landauer Zeitung/Autor: Angelika Gabor)