• img
  • img
  • img

+++Rathaus geöffnet aber Terminvereinbarung erwünscht!!!+++

Dienststellen

Rathaus Arnstorf Marktplatz 8
94424 Arnstorf
Telefon 08723 9610-0

Meine Welt - Rottal-Inn

Bürgerinfo Portal

des Landratsamtes
Rottal-Inn

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBürgerinfo Portal

Öffnungszeiten

Rathaus

Montag bis Freitag:
08.00 – 11.45 Uhr
13.30 – 16.30 Uhr

Mittwoch und Freitag Nachmittag geschlossen.

Stadtplan.de - Einfach besser finden

Online Stadtplan vom Markt Arnstorf

Der neue Stadtplan des Markt Arnstorfs.
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterZum Stadtplan

Bürger-App des Marktes Arnstorf

Bürger-App des Marktes Arnstorf

Die neue App jetzt für Android und iOS downloaden.
PDF mit QR-Codes

Dahoim in Niederbayern

Dahoam in Niederbayern

Infoportal für die Region
... do mog i lebn!

Öffnet externen Link in neuem FensterZum Infoportal

Aktuelle Informationen

Weichen für Grundschulneubau gestellt

3-D-Ansicht des künftigen Grundschulgeländes mit Turnhalle und Hauptgebäude. (Plan: Architekturbüro Asböck)

Marktrat beschließt Neubauvariante - Im ersten Schritt wird Einfachsporthalle gebaut

In absehbarer Zukunft wird an der Schönauer Straße ein neuer Grundschulcampus entstehen. Im ersten Schritt werden eine Einfachsporthalle und Räume für die Ganztagesbetreuung gebaut. Hinzu kommt eine neue Energiezentrale, deren Konzept allerdings noch offen ist. Die Kosten dafür werden auf rund 4,6 Millionen Euro geschätzt. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann der Bau eines neuen Schulhauses in Angriff genommen werden, der modernste pädagogische Voraussetzungen bietet. Die Weichen für das Mammutprojekt hat der Marktrat nun gestellt.

Sechs Jahre nach dem Anstoß der CSU-Fraktion und drei Jahre nach den turbulenten Diskussionen um den geeigneten Sporthallenstandort hat sich der Marktrat auf eine Variante geeinigt. Bereits 2021 hatte das Gremium den im Mai 2019 umstrittenen Beschluss aufgehoben, die Sporthalle am jetzigen Standort neu zu bauen. Durch einen Grundstücksankauf hatten sich zudem neue Möglichkeiten zur Umplanung ergeben.

Hinzu kommt, dass der schon jetzt knappe Raumbedarf den Ansprüchen auf eine Ganztagesbetreuung, die 2026 in Kraft tritt, nicht mehr gerecht werden kann. Das mit den Vorplanungen beauftragte Architekturbüro Asböck hatte zwei Varianten ausgearbeitet, die Bernhard Asböck detailliert vorstellte. Keinerlei Zustimmung fand Variante zwei, die im Bauabschnitt zwei eine Sanierung des Bestand-Grundschulgebäudes vorsieht. Zum einen, weil die Schüler bis zur Fertigstellung in Containern unterrichtet werden müssten, zum anderen, weil die Markträte unvorhersehbare Schwierigkeiten fürchteten, die zu einer Kostenexplosion führen könnten. Ohnehin lägen die berechneten Kosten rund 600 000 Euro über denen eines Neubaus.

Baubeginn der Sporthalle bereits 2023

Der Standort der neuen Sporthalle liegt bei beiden Varianten im Süd-Westen. Bis zur Fertigstellung kann die bestehende Sporthalle weiter genutzt werden. Baubeginn soll nach Abstimmung mit der Regierung und Bewilligung der Förderanträge bereits 2023 sein. Durch den Einbau von Räumen, Küche und Mensa für die Ganztagesbetreuung wird auch vorübergehend der mangelnde Raumbedarf gedeckt. Da die Sporthalle von Vereinen genutzt wird, gibt es künftig einen separaten Eingang. Dass eine neue Energiezentrale entstehen wird, damit auch das künftige Schulhaus mitversorgt werden kann, steht bereits fest. Welches Energiekonzept zugrundegelegt wird, bleibt noch offen. Klar ist, dass eine Photovoltaikanlage installiert wird. Nach ersten Schätzungen belaufen sich die Kosten für Sporthalle, Ganztagesbetreuung und Technik auf rund 4,6 Millionen Euro.

Im nächsten Schritt wird dann der Schulneubau in Angriff genommen. Diese soll am jetzigen Pausenhof entstehen, dahinter die Außensportanlagen. Bis zur Fertigstellung kann das Bestandsgebäude genutzt werden. Nach dem Abriss wird die Fläche frei für den künftigen Schulhof. Das jetzige Schulnebengebäude wird dann einem neuen Zweck zugeführt. Für den Schulneubau hat Rektorin Alexandra Sailer ein pädagogisches Konzept erstellt.

In der Sitzung gab sie dazu vertiefende Erklärungen. Demnach sieht das zukunftsweisende Konzept weniger Klassenbindungen vor, ein offenes Raumkonzept bietet hierfür die Grundlage. „Schule von morgen baut auf eine andere Unterrichtsführung, wie wir sie derzeit kennen“, betonte die Schulleiterin. Die Voraussetzungen werden in dem rund 8,15 Millionen Euro teuren Neubau mit 21 Klassen-, Mehrzweck- und Nebenräumen (insgesamt 1 399 Quadratmeter auf zwei Stockwerken) geboten. Dass das neue Gebäude barrierefrei gebaut wird, ist dabei selbstverständlich.

Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht

Der Fraktionsführer von CSU/SPD/UWG und Junger Generation Kyrill Gabor betonte, dass der Prozess, den seine Partei 2016 angestoßen hatte, nun endlich in die richtige Richtung führe. Dass eine Sanierung des Bestandsgebäudes nicht wirtschaftlich ist, sei offensichtlich. CSU-Marktrat Peter Schaitl bedauert nur, dass die Planung einen Abriss eines Wohngebäudes vorsieht, das erst vor 25 Jahren gebaut wurde. LWG-Fraktionsführer Hans Reiter sieht ebenfalls im eingeschlagenen Kurs den richtigen Weg. Begeistert vom Gesamtkonzept zeigte sich SPD-Markträtin Maria Bellmann.

Der Markt wird im September diesen Jahres nun den notwendigen Förderantrag stellen, damit mit der Ausschreibung der ersten Bauleistungen im Januar begonnen werden kann.

Wann letztendlich der Neubau der Grundschule in Angriff genommen wird, dafür gibt es derzeit noch keinen genauen Zeitplan.
(Quelle: LZ 7.7.2022)