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XperRegio stellt Weichen für die Zukunft

Die neuen Geschäftsführer Christoph Brunner (vordere Reihe 2. von links) und Franz Josef Weber (links daneben) präsentieren sich zusammen mit dem bisherigen Geschäftsführer Alfons Sittinger (3. von links) und Geschäftsleitender Beamtin Roswitha Ziegan (erste Reihe rechts) im Kreise der Vertreter der XperRegio Gesellschafter-Kommunen. Den Landkreis Rottal-Inn repräsentierte Stellvertretende Landrätin Edeltraud Plattner (2. Reihe Mitte) (Foto: Markt)

Alfons Sittinger gibt Geschäftsführung ab - Christoph Brunner und Franz Josef Weber folgen

Die Weichen für die Zukunft hat die XperRegio GmbH kürzlich bei ihrer Gesellschafterversammlung in der Aula des Schulzentrums gestellt. Alfons Sittinger gibt die Geschäftsführung zum Jahresende ab. Es folgen ihm der Arnstorfer Bürgermeister Christoph Brunner und Malgersdorfs Bürgermeister Franz Josef Weber nach.

Bevor Sittinger in die Tagesordnung und Neuwahl einstieg, blickte er in einer Gedenkminute auf das Wirken von Eichendorfs Altbürgermeister, Max Schadenfroh zurück. Dieser verstarb im Dezember letzten Jahres im Alter von nur 71 Jahren.  Schadenfroh war einer der fünf Gründungsväter des kommunalen Verbundes gewesen und 18 Jahre lang stellvertretender Sprecher. Er begleitete und unterstützte die Entwicklung von 5 Kommunen bis hin zu aktuell 22 Kommunen und war auch Beiratsmitglied in der Gesellschaft XperCapital, so Sittinger.  

Anschließend begründete er seinen Rückzug von der Position des Geschäftsführers zum Jahresende. Er erläuterte, dass er nach 20 Jahren in leitender Funktion bei der XperRegio die Notwendigkeit eines Wechsels sehe. Er sei nicht mehr hautnah mit den aktuellen Themen und Entwicklungen auf kommunaler Ebene konfrontiert. Aktive Bürgermeisterinnen und Bürgermeister könnten Probleme und Trends leichter erkennen und darauf reagieren.  Für seine Nachfolge schlug er die Bürgermeister von Arnstorf, Christoph Brunner und von Malgersdorf, Franz Josef Weber vor. In Arnstorf sei der Sitz der Gesellschaft und mit Roswitha Ziegan auch die Geschäftsstelle im Rathaus angesiedelt. Es bietet sich also an, Bürgermeister Brunner auch mit der Geschäftsführung zu betrauen. Viele der XperRegio Aktivitäten liefen ohnehin in seinem Hause. Franz Josef Weber, so Sittinger, hat bereits den Vorsitz des Zweckverbandes „Kommunale Buchungs- und Realsteuerstelle“ mit 20 Mitgliedsgemeinden inne. Die interkommunale Zusammenarbeit wird hier gelebt und seine Erfahrungen könne er deshalb auch in die XperRegio einbringen, war sich Sittinger sicher. Da keine weiteren Vorschläge aus der Runde der anwesenden kommunalen Vertreter eingebracht wurden, erbrachten die Beschlussfassungen sowohl für Christoph Brunner als auch Franz Josef Weber einstimmige Ergebnisse. Alfons Sittinger bedankte sich bei den neuen Geschäftsführern für die Bereitschaft, dieses zusätzliche Amt anzunehmen und mit Ideen und Projekten auszufüllen. Sittinger zog danach kurz Bilanz und zeichnete den erfolgreichen Weg der kommunalen Entwicklungsagentur nach. Mit dem von den fünf Gründungsgemeinden Landau a.d. Isar, Eichendorf, Simbach bei Landau, Arnstorf und Rossbach erarbeiteten Entwicklungsprogramm habe man sich erfolgreich bei der Europäischen Kommission beworben. Stellvertretend für den Freistaat Bayern konnte die bereits auf sieben Gemeinden gewachsene Allianz ab dem Jahre 2005 3 Millionen Euro Fördermittel in der Region einsetzen, unterstützte damit über 160 Unternehmen, löste ein Investitionsvolumen von etwa 14 Millionen Euro aus und konnte über 400 neu geschaffene Arbeitsplätze verzeichnen. Die kommunale Allianz wurde dafür im Jahre 2006 mit dem Bundespreis für interkommunale Zusammenarbeit und im Jahre 2007 mit einem europäischen Unternehmerpreis ausgezeichnet.

15 Gemeinden gründeten das Radlerprojekt XperBike. Im Jahre 2008 folgte dann der Beteiligungsfonds XperCapital mit einem Volumen von über 1 Million Euro. Von 2007 bis 2013 hatte die XperRegio landkreisübergreifend auch die LEADER-Förderung in ihrem Portfolio. Ab letztem Jahr wird auch wieder ein eigenes Unternehmensförderprogramm mit günstigen Konditionen und ohne große Bürokratie angeboten, so Sittinger.

 Die Fördermanagerin Sonja Geigenberger berichtete, dass mittlerweile 10 Anträge im Gesamtvolumen von knapp 70.000 Euro bewilligt seien. Anträge könnten nach wie vor gestellt werden. Nachdem Steuerberater Thomas Kaempfel den GmbH Jahresabschluss vorgestellt und Alfons Sittinger aktuelle Informationen zur Leader-Förderung gab, schloss sich eine rege Diskussion an. Vor allem Klimaschutz, Klärschlamm und Fachkräftemangel wurden thematisiert und als mögliche zukünftige XperRegio Projekte angesehen. In einer gesonderten moderierten Veranstaltung sollen diese Vorschläge konkretisiert und womöglich erweitert werden.

Christoph Brunner ging in seinem Grußwort noch auf die zunehmende Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit ein. Die Herausforderungen zeigen, dass wir über den Tellerrand hinausschauen müssen und wir uns nicht mehr alles und in jeder Gemeinde leisten können.  Schließlich bedankte sich Sittinger für die Entlastung, die ihm von allen ausgesprochen wurde, die problemlose Neuwahl und die gewinnbringenden Diskussionen.