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Zwischen Fahrradsattel und Biergarten

Schön war´s: Zum Abschied fand sich auch Bürgermeister Christoph Brunner (links) ein (Foto: Strobl)

Die "Königsetappe" führte eine der beiden Gruppen auch in die Nähe von Schärding, dabei war auch Dr. Anton Strobl (rechts) (Foto: Strobl)

Bayerische Brotzeiten in bayerischen Biergärten standen regelmäßig auf dem Programm, wie hier in Aldersbach (Foto: Strobl)

Radsportgruppe aus der Partnergemeinde Eybens legte während ihres Aufenthalts in Arnstorf 670 Kilometer in Niederbayern zurück

Wenn man Dr. Anton Strobl mit seinem Rennrad auf den niederbayerischen Straßen antrifft, so ist das nichts Ungewöhnliches. Ist der Allgemeinarzt im Ruhestand doch passionierter Radfahrer und hält sich so fit.

In den letzten Monaten war er aber häufig in besonderer Mission unterwegs: Wurde er doch vor einem halben Jahr gefragt, ob er bei der Planung eines zehntägigen Besuches einer Gruppe von Rennradlern aus der Partnergemeinde Eybens bei Grenoble behilflich sein könnte. Er ließ sich nicht lange bitten, suchte geeignete Strecken für die Pedalisten und zeichnete sie akribisch mit seinem GPS-Gerät auf. Die Dateien stellte er vorab den Teilnehmern und interessierten Radlern aus der hiesigen Region zur Verfügung. Ende April flog er mit einer Delegation aus Arnstorf nach Eybens und stellte sein Programm vor.

Am Samstag, 4. Juni war es dann so weit. Der Bus mit den Radfahrern traf in Arnstorf ein. Etwas mehr als 20 Teilnehmer fanden Unterkunft in einer Pension und Gästehäusern. Drei Familien waren auch bereit, französische Gäste aufzunehmen.

Schon am Sonntag wurde die erste längere Tour unternommen, die über Vilshofen ins Ohetal führte; die Donau wurde auf einer Fähre gekreuzt, bevor der erste Biergarten der Woche in Mühlham besucht wurde. Biergärten standen auch an den nächsten Tagen im Vordergrund der Verpflegung.

Am Pfingstmontag erkundeten die Teilnehmer das Rottal, die Pizzeria am Stausee bei Postmünster lud zur Stärkung ein. Altbürgermeister Sittinger und Marktarchivar Haberl informierten anschließend bei einem Rundgang über den Markt. Der Französisch-Deutsche Abend im Pfarrzentrum ist in bester Erinnerung (wir berichteten).

Am Dienstag stand die Fahrt nach Regensburg auf dem Programm, wo die Gruppe drei Tage verbrachte. Leider verhinderte das Wetter die Anreise mit dem Rad. Aber bereits am nächsten Tag sorge Petrus für gute Laune bei einer Rundtour nach Kehlheim, Abstecher zur Befreiungshalle (in Erinnerung an das Ende der französischen Besatzung durch Napoleon), Einkehr beim Schneider Weißbräu inklusive. Abends Stadtführung in Regensburg in französischer Sprache und wieder Biergarten. Bei der Rückfahrt nach Arnstorf wurde der Bogenberg angepeilt. Trotz zeitweiligen Regens ließen es sich einige Teilnehmer nicht nehmen, die 120 Kilometer komplett mit dem Rad zurückzulegen.

Die Königsetappe war am Freitag. Über Schärding und einen Abstecher in den Sauwald ging's nach Passau. 148 Kilometer und 1400 Höhenmeter waren schließlich geschafft. Die Kondition reichte auch noch für den Besuch des Mittelalterfestes am Abend. Der Samstag führte die Gruppe über Bad Griesbach nach Aldersbach. Selbst am Tag vor der Abreise und dem Besuch des Mittelalterfestzuges waren die Radler und Radlerinnen – immerhin sechs Damen, die älteste 80 Jahre – nicht müde, eine Tour zu unternehmen und sich in der Radlerrast Haderer zu stärken.

Dr. Strobl ermittelte 670 Kilometer und 5.500 Höhenmeter während des Besuchs, zumindest für die erste Gruppe. Denn meist waren zwei Gruppen unterwegs, wobei die Kunst bestand die unterschiedlichen Routen zu einer gemeinsamen Einkehr zusammenzuführen. Er bedankte sich bei seinen Guides Rudi Niederreiter, Marianne Bauer, Sepp Frank, Roland Schedl, Franz Gönczi und Margit Strobl für die Mithilfe. Als Fazit: Radsport hält jung und gesund. Das Durchschnittsalter der Radler lag immerhin bei 70 Jahren. Der Hinweis des Arztes auf gesunde Ernährung mit Bildern eines Schweinebratens, einer Leberkässemmel und eines Weißbieres bei seiner Präsentation am Pfingstmontag war wohl nicht ganz ernst gemeint. Auf alle Fälle hatte man bei der Abfahrt zurück nach Frankreich den Eindruck von zufriedenen Teilnehmern mir schönen Erinnerungen. Ein Gegenbesuch in Eybens ist sehr wahrscheinlich.
(Quelle: RA 16.6.2022)