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Aktuelles von Kultur und Freizeit

Mozarts magische Momente

Arnstorf Classics laden zum Konzertabend ein

Sommerkonzert mit Arnstorf Classics, Solisten und der Ballettschule Helga Hemala-Fischer

Mozarts magische Momente verspricht das Orchester Arnstorf Classics – ein Blick ins Programm verspricht am kommenden Sonntag, 29. Juli, in jedem Fall eine musikalisch Reise in die Welt der Oper. Mit ihren Solisten, und als glanzbringendes Beiwerk die Tänzerinnen und Tänzer, wird sich das Publikum auf „Der Hochzeit des Figaro“, beim bestraften Wüstling „Don Giovanni“ oder in der Schule der Liebenden „Cosi fan Tutte“ wiederfinden, in die „Kleine Nachtmusik“ eintauchen, die Magie der „Zauberflöte“ spüren und musikalisch aus dem Serail entführt werden.
Orchesterleisterin Stanislava Klinzing hat sich für das Sommerkonzert wieder bekannte Solisten zur Seite geholt. Koloratursopranistin Olga Jelínková, Mezzosopranistin Jana Horáková Levicová und Bassist Milos Horak sind international anerkannte Gesangsprofis.
Wer schon zu Gast bei Neujahrskonzerten oder Sommerkonzerten war, weiß um die Qualität des Orchesters Arnstorf Classics. Unter dem geschulten Dirigat von Stanislava Klinzing, werden die Musiker immer wieder erneut zu Höchstleistungen angetrieben. Sie fühlen sich in klassischer Musik ebenso wohl wie in Musicals oder in der Tanzmusik. Arnstorf Classics ist seit Jahren ein kultureller Schatz – mit immer neuen Gesichtern und festen Größen –, der sich längst über die Gemeindegrenzen hinweg einen Namen gemacht hat.
Die Solisten
Preisgekrönt ist die Stimme von Olga Jelínková. Für die Gestaltung der Amina in Vincenzo Bellinis „La sonnambula“ wurde sie 2010 für den tschechischen Theaterpreis Thalia nominiert. Neben vielen weiteren Rollen, welche Olga Jelínková international singt, sind die der Lucia in Gaetano Donizettis „Lucia di Lammermoor“ genannt, die der Nanetta in Giuseppe Verdis „Falstaff“ und natürlich die Partie der Königin der Nacht in Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“, die Olga Jelínková seit 2012 auch an der Staatsoper Prag singt. Im September 2016 gastierte Olga Jelínková in den USA, in der Boston Odyssey Opera, mit der Partie der Xenia in Antonín Dvoráks „Dimitrij“. Die vielseitige Sängerin ist auch auf den Konzertpodien ein gerngesehener Gast.
Von 2001 bis 2011 trat Jana Horáková-Levicová an der Staatsoper Prag auf und sang die Partien der Bradamante, Mercedes aus Carmen und viele andere. Seit dem 1. Januar 2012 ist sie Solistin des Nationaltheaters in Prag und hat ihr Repertoire erheblich erweitert und hat mit vielen namhaften Dirigenten und Regisseuren zusammengearbeitet. Horáková Levicová trat auf prestigeträchtigen Festivals wie Smetana Litomyl, Tage Alte Musik Regensburg, Musikbrücke Prag-Dresden, Festival de Musique de Haut-Jura und Konzerthallen in der Tschechischen Republik sowie im Ausland – in Japan, Kanada, Spanien, Deutschland und Österreich auf, und sang mit vielen Orchestern wie der Camerata Nova, dem Collegium 1704, der Tschechischen Philharmonie, dem Tschechischen Nationalsinfonieorchester, Musica Florea, dem Prager Symphonieorchester und dem Toronto Philharmonia Orchestra.
Milos Horak war von 1998 bis 2000 Mitglied des Ensembles der Staatsoper Prag, danach erhielt er ein Engagement im Opernensemble des Stadttheaters Usti nad Labem. Er arbeitete mit der Wiener Kammeroper beim Projekt Orfeus und Eurydike zusammen und nahm am Gioachino Rossini Opernfestival in der Schweiz teil, mit der er Tourneen in Skandinavien, Deutschland und in der Schweiz absolviert hat. Derzeit ist er Ensemblemitglied der Staatsoper Prag, wo er in Solorollen des Marquise d’Aubigny, als Mandarin oder Vademonte glänzt. Von 2009 bis 2011 hat er als Solist an der Staatsoper Prag und hat sein Repertoire mit Rollen in der „Zauberflöte“, im „Barbier von Sevilla“ oder Verdis „Aida“ erweitert. Seit 2012 ist er Solist des Nationaltheaters in Prag. Auf Konzertbühnen sang er die Basspartien in Bachs Magnifikat, Händels Messias, Mozarts Krönungsmesse und Requiem, Mendelssohns Elias, Verdis Requiem und Dvoøáks Te Deum.
Bereits im vergangenen Jahr begeisterte Helga Hemala-Fischers Ballettschule auf der Arnstorfer Bühne. Die Choreografien sind bezaubernd und von großem künstlerischem Wert.
Genuss bei freiem Eintritt
Das Konzert „Mozarts magische Momente“ findet am Sonntag, 29. Juli, in der Dreifachsporthalle des Arnstorfer Schulzentrums statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: LZ 26.07.2018)