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Aktuelle Informationen

Wo die Bevölkerung am stärksten wächst

In Eggenfelden legen die Einwohnerzahlen seit Jahren beständig zu –Noch größer ist die Dynamik allerdings in Arnstorf

Einkaufsmöglichkeiten und laufend verfügbarer Baugrund - rechts im Bild das 2004 eröffnete und 2016 erweiterte Baugebiet "Kreuz G`Wanden" - sowie ein umfangreiches Job- , Bildungs- und Kulturangebot lassen die Marktgemeinde prächtig gedeihen. (Foto: Fleischmann)

Der Freistaat wächst: Mehr als 12,9 Millionen Menschen lebten zum Stichtag 31. Dezember 2016 in Bayern – etwa 87 000 mehr als noch ein Jahr zuvor. Diese Zahlen hat das Bayerische Landesamt für Statistik in der vergangenen Woche mitgeteilt (wir berichteten im Bayern-Teil). Auch in Eggenfelden und Umgebung ist dieser Trend erkennbar, wie ein Blick in die Regional-Statistiken des Statistikamts belegt. So legte der Landkreis Rottal-Inn von Ende 2015 bis Ende 2016 um knapp 400 auf 119 617 Einwohner zu. 76 davon gehen auf das Konto der Stadt Eggenfelden, was einem Zuwachs von 0,6 Prozent entspricht. Die offizielle Einwohnerzahl gibt das Statistikamt zum 31. Dezember 2016 mit 13 532 an. Dabei handelt es sich um die amtliche Einwohnerzahl, die als rechtliche Grundlage etwa auch für die Höhe der Schlüsselzuweisungen oder die Besoldung des Bürgermeisters maßgeblich ist. Unterschiedliche Zählweisen: Dass die Stadt selbst ihre Einwohnerzahl für diesen Stichtag mit 14 747 deutlich höher angegeben hat, liegt einerseits an der unterschiedlichen Herangehensweise: Während das Landesamt für Statistik nur die Bürger mit Hauptwohnsitz im Stadtgebiet in ihr Zahlenwerk aufnimmt, bezieht die Stadtverwaltung auch die Menschen mit ein, die nur mit einem Zweitwohnsitz in Eggenfelden gemeldet sind. Dies waren demnach zum Jahresende 2016 gut 860. Zum anderen verwenden Kommunen und Statistikamt andere Datengrundlagen, wie dessen Pressesprecher Gunnar Loibl auf Nachfrage des Rottaler Anzeigers erklärt: Während die Landes- Behörde ihre Zahlen zuletzt im Zuge des Zensus 2011 bereinigt und aktualisiert hat, können und dürfen sich die Kommunen nur auf Abzüge aus dem kommunalen Melderegister stützen, welches laut Loibl oft ungenauer ist – etwa durch „vergessene“ Abmeldungen fortgezogener Bürger. Allerdings ist die Stadt Eggenfelden bei der Berechnung der Einwohnerzahlen deutlich aktueller als die Statistik-Behörde, die mit den Werten quasi ein Jahr in Verzug ist: Bis Ende 2017 legte die Gesamt-Einwohnerzahl laut Stadtverwaltung sogar noch weiter zu auf nun 14 887. Im bayernweiten Trend liegt die Stadt beim Zustandekommen des Bevölkerungswachstums, das „insbesondere auf Wanderungsgewinne bei der ausländischen Bevölkerung zurückzuführen“ sei, wie das Statistikamt mitteilte. Denn auch in Eggenfelden sind im Jahr 2016 laut Auskunft der Stadtverwaltung mehr Menschen gestorben – es gab 199 Sterbefälle –, als Neugeborene registriert wurden (120). Die Zahl der Einwohner mit Nicht deutschem Pass legte im Laufe des Jahres 2016 dagegen um 71 auf 2063 zu. Das mit Abstand größte Bevölkerungswachstum hat im Bewertungszeitraum allerdings nicht die ehemalige Kreisstadt zu verzeichnen – sondern Arnstorf: Um 125 Einwohner wuchs die Marktgemeinde laut Statistikamt im Laufe des Jahres 2016 auf insgesamt 6779 – ein relatives Plus von 1,8 Prozent. Zum Jahresende 2017 verkündete Bürgermeister Alfons Sittinger sogar, man habe – basierend auf den Zahlen des kommunalen Melderegisters – inzwischen die 7000-Einwohner-Marke überschritten. Auch mit Blick auf die vergangenen fünf Jahre präsentiert sich Arnstorf am dynamischsten: Zwischen 31. Dezember 2011 und 31. Dezember 2016 wuchs die Marktgemeinde um 455 Einwohner,was einem Zuwachs von 7,2 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Eggenfelden wuchs in diesem Zeitraum zwar sogar um 686 Einwohner, relativ gesehen entspricht dies aber einem Wachstum von „nur“ 5,3 Prozent. Leichtes Minus in Wurmannsquick: Dass die Marktgemeinde Arnstorf so deutlich wächst, führt Bürgermeister Alfons Sittinger auf die Kombination aus „harten“ und „weichen“ Standortfaktoren zurück. So kämen einerseits auf die rund 7000 Einwohner etwa 5000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse bei den im Gemeindegebiet ansässigen Betrieben. Zudem habe man laufend neue Baugebiete ausweisen können. Auf der anderen Seite gebe es unter anderem vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und ein umfassendes Bildungs- und Kulturangebot. Entsprechend optimistisch blickt er in die Zukunft: „Ein Stopp des Trends ist nicht abzusehen.“ Am Ende der Fünf-Jahres-Tabelle steht indes Wurmannsquick. Zwar wuchs die Marktgemeinde 2016 laut Statistikamt minimal um zwei Einwohner – im Fünf- Jahres-Zeitraum verlor die Gemeinde mit 56 (-1,5 Prozent) aber so viele Einwohner wie keine andere. In dieser Zeit sei kaum Baugrund verfügbar gewesen, vermutet Bürgermeister Georg Thurmeier einen der Hauptgründe dafür. Somit hätten sich keine jungen Familien neu angesiedelt, mit entsprechenden Auswirkungen auf Die Geburtenzahlen, meint er weiter. Dass der Abwärtstrend anhält, glaubt er freilich nicht: Er rechnet in den kommenden Jahren mit stabilen Einwohnerzahlen, so lauten ihm zufolge auch die offiziellen Bevölkerungs-Prognosen

Von Sebastian Fleischmann  

 

Die Zahlen der Bevölkerungsentwicklung finden Sie Startet das Herunterladen der Dateihier: