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Aktuelle Informationen

Informationen aus der Marktratssitzung vom 09. April 2018

Mehr Spielspaß, weniger Gefahren

Markt investiert 64322 Euro in die Außenanlage der Kita Pusteblume
Der Außenbereich der Kita Pusteblume soll lebendiger und noch sicherer werden, so der Wunsch der Erzieherinnen, die bei den Planungen der beauftragten Landschaftsarchitektin Angela Kirschner-Eschlwech eng miteinbezogen wurden. Vor allem für die Krippenkinder sollten Gefahrenpunkte entschärft werden und mehr Spielmöglichkeiten mit Naturmaterialien geschaffen werden.

In der Marktratssitzung stellte Angela Kirschner-Eschlwech ihre Planungen vor, die zum einen den Innenhof betreffen, zum anderen Änderungen im Rasenbereich beinhalten. Der Schotterbelag, der für so manch offene Knie sorgte, weicht nun einer Rasenfläche. Der Sandbereich wird mit einem Balancierparcour eingefasst, ein Wasserlauf lädt zum Planschen ein. Eine Arena aus gebogenen Baumstämmen mit Sitzmulden und einer kleinen Bühne ermöglicht Aufführungen im Freien, eine Holzsitzgruppe sorgt für Gemütlichkeit und auf dem Betonplasterrundweg, der über Rampen mit der Holzterrasse verbunden ist, kann für Bobbycar- und Dreirad-Fahrten genutzt werden. Aus Künstlerhand stammen Holzfiguren und ein Blumenhäuschen. Im vorderen Bereich des Rasenbereichs entsteht ein Barfußpfad mit festen Elementen. Nach dem Versetzten der bereits vorhandenen Vogelnestschaukel ist Platz für zwei neue Kleinkinderschaukeln. Sicherlich ein Renner wird der lang gewünschte Tunnel, der aus dem kleinen Schlittenhügel eine Erlebnislandschaft macht, der zu einem kleinen „Dschungel“ führt. Zudem wird Stauraum für Spielgerät und Fahrzeuge geschaffen. Der Umfang der Maßnahme, für die die Firma Huber Armin, Garten- und Landschaftsbau aus Marklkofen-Freinberg mit 64322,47 Euro nach beschränkter Ausschreibung das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, umfasst im Wesentlichen alle Erd-, Pflaster- und Pflanzarbeiten, den Wasserlauf aus Naturstein mit Wasserpumpe und Technikschacht, eine Markise mit Terassengestell, zwei Schaukeln, den Tunnel mit Geländer, alle Sitz- und Kletterelemente aus Holz sowie das Liefern und Aufbauen von Gerätehäuschen für den Kindergarten Mariakirchen. Einstimmig erfolgte die Vergabe.

 

Grundsatzentscheidung für weiteres Parkhaus

Marktrat ändert Bebauungs- und Grünordnungsplan – Diskussion um Ortsumgehung
Mit steigenden Mitarbeiterzahlen wächst bei der Lindner Holding das Parkplatzproblem. Die bestehenden beiden Parkhäuser sind längst nicht mehr ausreichend, der Anbau an ein bestehendes Parkhaus scheitert am Simbach, der verlegt werden müsste. Nun hat der Marktrat die Änderung des bisherigen Bebauungs- und Grünordnungsplan einstimmig abgesegnet und damit die Möglichkeit zum Bau eines dreigeschossigen Parkdecks und weiterer Parkplätze geschaffen.

Vorausgegangenen war eine Grundsatzdiskussion, ob sich durch die Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplans Einschränkungen für eine mögliche Ortsumgehung ergeben. Marktrat Hans Schmied (LWG) warf ein, dass sich die Verkehrssituation im Marktbereich durch eine Verbindungsstraße von Triefelden bis zur Simbacher Straße entschärfen würde. Bürgermeister Alfons Sittinger stimmte zu, dass eine Umgehung in diesem Bereich durch die neuen Parkplätze schwieriger werde, doch die Parkplätze würden aktuell dringend gebraucht und zudem müssten noch viele Komponenten mit dem staatlichen Bauamt abgestimmt werden, bevor eine Planung erfolgen könnte. Zudem liegt in einigen Wochen die vom Markt beauftragte Verkehrsplanung vor, die mehrere Möglichkeiten der Marktplatzumgehung beinhalten soll. Bauamtsleiter Heinz Kaltenhauser zeigte zudem auf, dass es auch nach dem neuen Parkplatzbau Möglichkeiten einer Verbindungsstraße gibt.

Einstimmig hat das Gremium auch der Aufstellung einer Außenbereichssatzung für die Schlossfeldstraße in Mariakirchen zugestimmt und damit den Weg für eine weitere Bebauung freigemacht.

 

Zufahrt zum Baugebiet Langhuber Feld

Marktrat stimmt dem SPD-Antrag zum Ausbau des vorhandenen Kieswegs zu
Von den SPD-Markträten Maria Bellmann und Martin Stömmer lag dem Marktratsgremium ein Antrag vor, den vorhandenen Kiesweg von der Wimmer-G'wanden bis zur Einmündung in die Staatsstraße 2112 zu einer vollwertigen Zufahrt auszubauen.

„Im Hinblick auf die aktuelle Siedlungserschließung „Langhuber Feld“, aber auch die sonstige potentiellen Entwicklung in diesem Bereich ist die damit verbundene Verteilung des Erschließungsverkehrs zu begrüßen“, bekräftigte Bürgermeister Alfons Sittnger, der die Maßnahme als sinnvoll bezeichnete. Für den Ausbau der Straße auf eine Fahrbahnbreite von rund 4,50 Meter ist Grunderwerb erforderlich. Die schmalste Stelle des gemeindlichen Grundes beträgt nur rund 2,50 Meter. Mit den Grundstücksverhandlungen sei bereits begonnen worden, über einen Erfolg könne derzeit noch keine Auskunft gegeben werden.
Die Pexenfelderstraße im Baugebiet „Langhuber Feld“ ist zudem als Sackgasse mit Wendehammer geplant. Um eine Option für künftige Verkehrsführungen zu erhalten, soll die Parzelle 13 des Baugebiets nicht verkauft werden. Eine Änderung der Verkehrsführung im Baugebiet wurde eine Änderung des Bebauungsplanes erfordern. Die Umplanung würde zu einer weiteren Verzögerung der Bauarbeiten führen, da die Baugrundstücke, für die bereits Voranfragen bestehen, könnten nicht zeitnah verkauft werden. Die Verwaltung schlägt deshalb vor, die Pexenfelderstraße als Zufahrt zum Baugebiet derzeit nicht zu verändern, das Grundstück Parzelle 13 nicht aber zu verkaufen, damit ein späterer Ausbau noch möglich ist. Ebenfalls wird vorgeschlagen, die Planung und die Grundstücksverhandlungen für den beantragten Ausbau der Kiesstraße weiter zu verfolgen, um eine Realisierung zu ermöglichen. Mit zwei Gegenstimmen beschloss der Marktgemeinderat den Ausbau der Kiesstraße weiterzuverfolgen und keine Umplanung innerhalb des Baugebietes vorzunehmen. Zum einen seien derzeit keine Grundzukäufe für eine mögliche Erweiterung geplant, zum anderen stehe es in keinem Verhältnis, den Grundstücksverkauf und somit die Bauwilligen einzubremsen, wenn keine konkreten Zukunftsplanungen vorliegen. Keine Zustimmung fanden die Planungen bei den LWG-Markträten Therese Brandhuber und Hans Reiter, die vorschlugen in die Verkaufsverträge einzufügen, dass eventuell eine Stichstraße gebaut werden könnte. Bürgermeister Sittinger bezeichnete es eine Luxusdiskussion über eine Verkehrsführung der Zukunft zu sprechen, die derzeit gar nicht zur Debatte stehe. Die Markträte Dr. Günther Meistetschläger (CSU) und Günter Mossburner (UWG) brachten es nach langem hin und her auf den Punkt: „Wir diskutieren über Grundstücke, die uns gar nicht gehören und verzögern dadurch Bauvorhaben der Gegenwart.“ und Dr. Meisetschläger fügte an: „Es könnte bei den Zuhörern der Eindruck entstehen, dass der Marktrat sich bei den Planungen im „Langhuber Feld“ nicht genug Gedanken gemacht hat. Dabei ist die Lösung mit dem Wendehammer optimal, um den Wirtschaftsverkehr und auch die Zufahrten zu ermöglichen. Nun Änderungen im Bebauungsplan vorzunehmen ist unsinnig und nicht zielführend.“

 

Auslagerung der Bezügeabrechnung

Markt Arnstorf schließt sich dem Zweckverband an.
Die Bezüge der Verwaltungsmitarbeiter werden künftig vom Zweckverband „Zentrale Buchungs- und Realsteuerstelle Rottal-Inn“, dessen Vorsitzender der Malgersdorfer Bürgermeister Franz Josef Weber ist, abgerechnet. Bürgermeister Alfons Sittinger gab zu bedenken, dass derzeit Bezügeabrechnung und die administrativen Aufgaben in einer Verwaltungsstelle zusammengefasst sind, was vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband angemahnt wurde. Zudem könne eine Auslagerung der Bezügeabrechnung Verzögerungen durch eventuelle krankheitsbedingte Ausfälle verhindern. Geschäftsleitende Beamtin Rosi Pöbl merkte auf Nachfrage von Markträtin Renate Eicher (LWG) an, dass die Kosten im Zweckverband mit 21,83 Euro pro Bearbeitungsfall deutlich unter den Gehaltskosten liegen. Zudem erklärte Bürgermeister Sittinger, dass die Auslagerung keine Stellenstreichung bedeutet, vielmehr müsste die Marktverwaltung um eine zusätzliche Stelle aufgestockt werden. Mit der Gegenstimme von Renate Eicher stimmten die Markträte der Zweckvereinbarung, die Gegenstand des Beschlusses war, zu.

(Quelle: LZ 11.04.2018)