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Aktuelle Informationen

Große Ausgaben für Feuerwehr

Rund 570 000 Euro für TGM – Anbau in Stattlern

Absolute Einigkeit herrschte im Marktrat bei den beschlossenen Investitionen in das Feuerwehrwesen und in die Flurneuordnung, obwohl im kommenden Haushalt dafür 350 000 Euro eingeplant werden müssen.

Alleine für das Teleskopgelenkmastfahrzeug (TGM) 23-12, das die Freiwillige Feuerwehr Arnstorf erhalten wird, liegt der Anteil des Marktes bei 301 857 Euro. Als Ersatz für den 20 Jahre alten Bronto Skylifter wird das Fahrzeug beschafft. Die Markträte hatten nun über die Vergabe zu entscheiden, nachdem in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Arnstorf und Martin Bichlmaier ein Leistungsverzeichnis erstellt worden und das TGM im offenen Verfahren EU-weit ausgeschrieben war.

Für das erste Los, das Fahrgestell, erhielt die Firma Josef Lentner den Zuschlag. Mit 105 706 Euro inklusive Mehrwertsteuer hatte das Unternehmen aus Hohenlinden das günstigste Angebot abgegeben. Nach eingehenden Beratungen hatte sich die Feuerwehr mit Kreisbrandmeister Helmut Schaitl darauf verständigt, ein Fahrzeug (MAN) der Abgasnorm Euro fünf anzuschaffen. Diesen Schritt erklärte Kreisbrandmeister Schaitl auf Nachfrage. Euro sechs Fahrzeuge werden mit Harnstoffbeimischung (Ad Blue) betrieben. Für den Motor sehr schädlich sind daher längere Standzeiten, beziehungsweise die dann starke Beanspruchung des Motors beim Einsatz. Auch der Auf- und Ausbau wird durch die Lentner GmbH erfolgen. Hier lag der Angebotspreis bei 463 901 Euro. Kreisbrandmeister Schaitl hatte auch eine Erklärung dafür, warum für das dritte Los, die Beladung, keine Angebote eingingen. 80 Prozent könnten vom bisherigen Bronto Skylifter im neuen Fahrzeug verwendet werden. Deshalb sei das Los nicht attraktiv für eine Angebotsabgabe gewesen. Für die gesamten Kosten von 569 607 Euro erhält der Markt Arnstorf einen Staatszuschuss in Höhe von 178 500 Euro und einen Zuschuss vom Landkreis in Höhe von 89 250 Euro.

CSU-Fraktionsführer Kyrill Gabor hob hervor, dass der Landtagsabgeordneten Reserl Sem ein großer Dank und Lob gebühre. Sie habe den Kontakt zum Ministerium hergestellt und sich ebenso wie Landrat Michael Fahmüller für die Ersatzbeschaffung starkgemacht. 2. Bürgermeister Konrad Stadler (CSU) hielt den Markt an, den alten Bronto Skylifter nach Erhalt des TGM 23-12 schnellstmöglich zu veräußern und dabei auch den österreichischen Markt im Blick zu haben. Markträtin Therese Brandhuber (LWG) wies darauf hin, dass eventuell auch Firmen mit Hebebühnenbedarf Interesse zeigen könnten.

Keine Einwände hatte das Gremium auch zum Antrag der Feuerwehr Sattlern, die einen 38 Quadratmeter großen Anbau ans bestehende Feuerwehrgerätehaus unerlässlich sieht. Derzeit gäbe es keine Umkleiden für die weiblichen Dienstkräfte, außerdem könnten die Einsatzanzüge vom Katastrophenschutz nicht adäquat untergebracht werden. Dies bestätigte auch der bei der Sitzung anwesende Kommandant Christian Albrecht. Das dafür erforderliche Grundstück wird der Eigentümer kostenlos zur Verfügung stellen. Die Feuerwehr Sattlern wird den Anbau in Eigenleistung ausführen. Die Materialkosten, für die im Haushalt 30 000 Euro veranschlagt werden, übernimmt, nach einstimmigem Beschluss, der Markt Arnstorf.

Als notwendig und sinnvolle Sache bezeichnete Sittinger die Flurneuordnung Holzham. Es sei eine riesige Fläche, die teils als „Fleckerlteppich“ von den einzelnen Landwirten bestellt wurde. Der Marktrat beschloss nun einstimmig eine Kostenbeteiligung des Marktes in Höhe von 20 287,27 Euro, das entspricht 51,13 Euro pro Hektar.

(Quelle: LZ 27.9.2018)