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Aktuelle Informationen

Im Verbund in die Bildungs-Zukunft

Sie alle freuen sich über die gelungene Umstrukturierung der Volkshochschulen im Landkreis: (von links) VHS-Geschäftsführer Dr. Stefan Jungbauer, Arnstorfs VHS-Leiterin Elisabeth Rieß und ihre Assistentin Zalina Eherer, der Kämmerer der Stadt Simbach, Robert Beckerbauer, Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger, der Vorsitzende der VHS Simbach, Max Winkler, Eggenfeldens Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler und Simbachs VHS-Leiterin Claudia Huber. (Foto: X. Eder)

Eigenständige Volkshochschulen Rottal-Inn West, Arnstorf und Simbach am Inn schließen sich zusammen



Den Bürgermeistern von Eggenfelden, Simbach am Inn und Arnstorf liegt eine lebendige Volkshochschule sehr am Herzen. Dies jedenfalls ist der Grundtenor einer gemeinsamen Besprechung, die unter der Leitung von VHS-Geschäftsführer Dr. Stefan Jungbauer (VHS Rottal-Inn West) im Rathaus stattfand.Auslöser der Sitzung war die vorangegangene Gründung des Volkshochschulverbundes Rottal-Inn, dem als Dachverband die drei selbstständigen Volkshochschulen Rottal-Inn West (Kursorte: Eggenfelden, Falkenberg, Gangkofen, Massing, Wurmannsquick und Zeilarn) die Volkshochschule Arnstorf (Kursorte: Arnstorf, Malgersdorf, Roßbach und Schönau) und schließlich die Volkshochschule Simbach am Inn  (Kursorte: Simbach am Inn, Kirchdorf und Tann) angehören. Hintergrund der Gründung dieses Dachverbandes der drei  Volkshochschulen war die Vorgabe, dass die Mitgliedseinrichtungen im Bayerischen Volkshochschulverband eine gewisse Größe erreichen müssen, um weiterhin staatliche Fördermittel zu erhalten. Dr. Stefan Jungbauer stellte in dieser Besprechung folgendes klar: „Wäre die Fusion zum Volkshochschulverbund Rottal-Inn nicht zustande gekommen, müssten die drei selbstständigen Volkshochschulen zum 1. Januar 2020 schließen.“ Zudem seien mit diesem Strukturförderprogramm, so der Geschäftsführer weiter, zwei zentrale Bausteine, die für eine erfolgreiche Verbandsarbeit notwendig wären, in die Tat umgesetzt worden. Dies sind zum einen die Einführung eines gemeinsamen Verwaltungsprogramms und zum anderen die Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems. Jungbauer erläuterte auch den Zweck der Strukturförderrichtlinie des Bayerischen Volkshochschulverbandes und sagte zu diesem Themenbereich: „Mit der Strukturförderung soll demografischen Veränderungsprozessen, knapper werdenden Ressourcen, steigendem Wettbewerb, technologischen Anforderungen und veränderten Teilnehmererwartungen entgegengetreten werden.“ Ziel der Strukturförderung sei die Sicherung der regionalen Verankerung und die Stärkung der Volkshochschule vor Ort, damit sie auch zukünftig ihren öffentlichen Auftrag als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge in vollem Umfang erfüllen könne. Um noch kundenfreundlicher zu werden, präsentiere sich der Volkshochschulverbund Rottal-Inn nach außen mit einem überarbeiteten Programmheft, das nach Programmbereichen strukturiert sei, und  biete eine neue gemeinsame Homepage (www.vhs-rottalinn.de) an. „Für die Teilnehmer ändert sich im Zuge der Strukturförderung nur wenig, denn die einzelnen Ansprechpartner vor Ort bleiben unverändert bestehen und das Kursangebot wird nicht gekürzt“, erklärte Jungbauer. Vielmehr würden durch eine intensive und bereichsübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen von Volkshochschulverbünden diese wesentlich effektiver, flexibler und zielgerichteter und könnten somit auf die Herausforderungen besser reagieren. Der Arnstorfer Bürgermeister Alfons Sittinger stellte fest, dass durch die Gründung des Volkshochschulverbundes Rottal-Inn die einzelnen Volkshochschulen nicht nur schlagkräftiger geworden sind, sondern es den Kunden durchaus erleichtert würde, über die Grenzen der eigenen Volkshochschule hinauszuschauen und sich über weitere Angebote zu informieren.Eggenfeldens Bürgermeister Wolfgang Grubwinkler hob zunächst die gesetzliche Bedeutung der Erwachsenenbildung hervor und sagte, dass die Volkshochschulen durch ihre Angebote „die Leute mitnehmen in eine neue Zeit – Stichwort Digitalisierung“. Der Vorsitzende der Volkshochschule Simbach am Inn, Max Winkler, sprach von einer deutlichen Erweiterung des Angebots durch die Umstrukturierung und hob die „sachgebietsmäßige Orientierung“ des Programms hervor. Abschließend dankte VHS-Geschäftsführer Dr. Stefan Jungbauer seinen Kolleginnen Elisabeth Rieß (VHS Arnstorf) und Claudia Huber (VHS Simbach am Inn) für die reibungslose Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten, um die „Marke VHS“ weiterhin als wichtigen Faktor im Gemeinschaftsleben des Landkreises platzieren zu können.
Von Franz-Xaver Eder
(Quelle: RA 21.11.2018)