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Aktuelle Informationen

Jugendbefragung durch das Landratsamt

„Treffen mit Freunden“ hoch im Kurs Arnstorf. Auf der Basis der Schulnoten von eins bis sechs geben Jugendliche in Arnstorf ihrem Wohnort die Wohlfühlnote 1,6. Dieses Ergebnis brachte eine Jugendbefragung, die der Landkreis Rottal-Inn 2015 durchgeführt hat. Isabella Maier vom Amt für Jugend und Familie – Kommunale Jugendarbeit Rottal-Inn am Landratsamt stellte bei der Marktratssitzung die Auswertung vor. „Die Fragebögen wurden über die Schulen verteilt, mit 159 Rückläufern haben wir eine Teilnahme von über 50 Prozent“, informierte Maier. Insgesamt seien rund 2800 Rückläufer ausgewertet worden. Bei der Frage, womit und mit wem sie große Teile ihrer Freizeit verbringen, lag „Freunde treffen“ bei den Arnstorfer mit 60 Prozent an der Spitze, landkreisweit haben 59 Prozent dafür angegeben; bei 92 Prozent aller Teilnehmer wurde als Ort für die Treffen „bei mir oder bei Freunden“ angegeben. Beim Vergleich der Arnstorfer Zahlen mit den Durchschnittwerten im Landkreis gebe es nur in wenigen Bereichen größere Abweichungen, etwa bei „Shopping/Bummeln“ als Freiheitgestaltung, mit 15 Prozent in Arnstorf und neun Prozent im Landkreis. Mit acht  Prozent liegen die Kollbachtaler beim freiwilligen Engagement oder ehrenamtlicher Betätigung über dem Durchschnitt von sechs Prozent. 54 Prozent der Jugendlichen in der 6. Klasse, 48 Prozent der 8. Klassen sowie 50 und 46 Prozent der Befragten aus den 10. und 12. Klassen müssen auf Grund fehlender öffentlicher Verkehrsmittel selten auf Freizeitmöglichkeiten verzichten. „Mit Bauwagen, Hütten oder Buden gibt es derzeit relativ wenig Probleme“, hatte Isabella Maier eine erfreuliche Botschaft mitgebracht. Der Aufenthalt dort wurde von den Arnstorfer Jugendlichen erst an siebter Stelle nach Sportplatz und Turnhalle genannt. Mit Treffpunkten in Kneipe, Café oder anderen Lokalen liegen sie mit 11 Prozent ein ganzes Stück unter dem Schnitt von 15 Prozent. Interessant fanden die Markträte die Angaben, dass 51 Prozent der Befragungsteilnehmer über die Schule von Angeboten für Jugendliche erfahren möchten und nur 43 Prozent für die Infos über WhatsApp plädierten. 32 Prozent (Landkreis = 33 Prozent) beziehen ihre Informationen über die Tageszeitung. Die Möglichkeit, handschriftlich ihre Vorschläge zur Angebotsverbesserung einzutragen, wurde ausgiebig genutzt. Dabei wünschten sich die Arnstorfer unter anderem Angebote zur Förderung der Kreativität, den Ausbau und eine bessere Ausstattung der Verbände und Jugendorganisationen, die Schaffung von Kino und Disco, bessere Einkaufsmöglichkeiten wie Mangaläden, aber auch bestimmte Restaurants und Klamottenläden eine bessere Öffentlichkeitsarbeit, billigere Tickets und bessere Verbindungen beim öffentlichen Nahverkehr und „kein Mobbing, keine Aggressionen“. 18 Prozent der befragten Schüler in Arnstorf ist eine Mitbestimmung oder Mitwirkung Jugendlicher in der Gemeinde sehr wichtig, 10 Prozent finden es wichtig, 28 Prozent meinten „teils/teils“, für 25 Prozent ist das weniger wichtig und 26 Prozent finden eine Mitwirkung unwichtig. Die Quote der Jugendlichen, die wissen, dass Marktrat Moritz Graf von Deym der aktuelle Jugendbeauftragte beim Markt Arnstorf liegt, liegt zwischen zwei und 19 Prozent. Auf die Nachfrage von Marktrat Johann Gerwallner wie denn die nächsten Schritte des Landratsamtes aussehen, teilte Isabella Maier mit, dass datenrechtlich keine Befragungen über Schulen mehr durchgeführt werden können. Angedacht sei – bei ernsthaftem Interesse - die Aufstellung von Qualitätsstandards samt Auseinandersetzung der/ des kommunalen Jugendbeauftragten mit den Jugendlichen, wobei der Wille zur Umsetzung Voraussetzung sei. 
(Quelle: RA 24.01.2019)