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Der Förderrahmen steht

Auf dieser Fläche im Bereich Wimmer-G’Wanden in Arnstorf soll das Projekt entstehen. Rund 7000 Quadratmeter umfasst das Areal. (Foto: Machtl)

So soll das Vorhaben der Barmherzige Brüder gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH laut Plan des Architekturbüros Naumann einmal aussehen. Im Bild ist links das Wohnheim und oben die Förderstätte zu sehen.

 Sozialausschuss des Bezirkstags befasst sich mit Bauprojekt für Menschen mit AutismusVon Melanie Bäumel-Schachtner

In der Marktgemeinde sollen Menschen mit Autismus künftig Wohnung und Arbeit finden. Der Sozialausschuss des Bezirkstags in Niederbayern gab bei seiner ersten Sitzung in der Legislaturperiode gestern in Landshut dafür einstimmig grünes Licht. Die Bezirksräte genehmigten ohne Widerspruch den vorgelegten Kosten- und Finanzplan, den Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl vorstellte. Pröckl ist selbst Arnstorfer und begrüßte die Ansiedlung der Einrichtung auf Nachfrage der Heimatzeitung ausdrücklich.

Wohnheim und Förderstätte entstehen

„Es ist gut und wichtig, dass das Wohnheim und die Förderstätte kommen. Im Vorfeld sind die Bürger ausführlich informiert worden, um mögliche Vorbehalte abzubauen. Die Vorarbeit war gut, nun geht es um die Umsetzung und ich freue sehr auf die neue Einrichtung“, sagte der Bezirkstagsvizepräsident nach der Sitzung. Auch bei den Bezirksräten kam das Konzept gut an und so gab es vor dem einstimmigen Beschluss kaum Grund zur Diskussion. „Der Bedarf ist da und wurde erkannt“, so Leiterin der Sozialverwaltung des Bezirks, Irmgard Kaltenstadler. Bislang gebe es nur ein weiteres derartiges Projekt für erwachsene Menschen mit Autismus im Landkreis Regen. Mit dem Arnstorfer Vorhabe hoffe man, „Niederbayern gut abedecken zu können“. Entstehen soll der Neubau eines Wohnheims mit 24 Plätzen und einer Förderstätte mit 36 Plätzen durch die Barmherzige Brüder gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH. Laut Kaltenstadler sind die Barmherzigen Brüder in diesem Bereich bereits sehr erfolgreich tätig, zum Beispiel in der Oberpfalz, bislang aber noch nicht in Niederbayern. Das Wohnheim soll eine fläche von knapp 1500 Quadratmeter haben, die Förderstätte soll mit Wohn-, Geschäfts- und Zubehörflächen knapp 1300 Quadratmeter umfassen, stellte Pröckl das Vorhaben vor. Das Projekt ist laut Mitteilung der Regierung von Niederbayern für eine Anmeldung zur Aufnahme in das Jahresförderprogramm 2019 vorgesehen. Der Regierung von Niederbayern liegen mit Stand 31. Januar Gesamtkosten beim Wohnheim von knapp 5,4 Millionen euro und bei der Förderstätte von rund 4,7 Millionen Euro vor. Der Bezirk fördert die Maßnahme mit je zehn Prozent, also mit knapp 540000 Euro für das Wohnheim und mit rund 470000 für die Förderstätte, beschlossen die Mitglieder des Sozialausschusses. Die Fördermittel werden voraussichtlich ab dem Haushaltsjahr 2020 zur Verfügung stehen, so Pröckl.

Innovatives „Teach-Konzept“

Laut Irmgard Kaltenstadler soll den autistischen Bewohnern und Mitarbeiter im neuen Wohnheim und in der Förderstätte ein innovatives, aber doch bewährtes Konzept zuteil werden: das so genannte „Teach-Konzept“. Dieses werde zum Beispiel in der Oberpfalz schon erfolgreich angewendet. „Es handelt sich dabei um eine andere Art von Kommunikationsstruktur“, erklärt Claudia Holzner, Psychiatriekoordinatorin des Bezirks Niederbayern, auf Nachfrage. Es gehe darum, Menschen, die mit Sprache oft wenig anfangen können oder gar keine Sprache habe, eine andere Art der Kommunikation anzubieten. „Es wird zum Beispiel mit Bildkarten und Symbolen gearbeitet.“ (Quelle: RA 13.03.2019)