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Grunderwerb größte Herausforderung

Alfons Sittinger

Bürgermeister Alfons Sittinger nennt im Interview Details zum Projekt West-Umfahrung

Das Projekt "Westumfahrung" wird im laufenden Jahr eines der prägenden Themen in der Marktgemeinde sein. Im Interview gibt Bürgermeister Alfons Sittinger einen Überblick über den weiteren zeitlichen Ablauf. Dazu äußert er sich zum geplanten "Gewerbepark Kollbachtal", zum angedachten Neubau der Schulturnhalle und zu einer möglichen weiteren Kandidatur bei den Kommunalwahlen.

Unter welche drei Schlagworte würden Sie das vergangene Jahr 2018 rückblickend stellen?

Die Grundstücksverhandlungen für den Bau des Radweges nach Malgersdorf konnten im Oktober letzten Jahres erfolgreich abgeschlossen werden. Ein weiteres wichtiges Ereignis war das Familienfest, das wir im Juli zusammen mit dem Landkreis Rottal-Inn veranstaltet haben. Es haben sich an die 900 Mitwirkende bereit erklärt, ein umfangreiches Informations- und Unterhaltungsprogramm auf die Beine zu stellen. Als Drittes sei erwähnt, dass wir kurz vor Weihnachten einen Ausbauvertrag mit der Deutschen Telekom zur Erschließung von weiteren etwa 700 Haushalten mit schnellem Internet abschließen konnten.

Der Marktrat hat gerade das Projekt „West-Umfahrung“ in Angriff genommen. Wie wird es hier im Jahr 2019 weitergehen und wo sehen Sie die größten Hürden, die es zu überwinden gilt?

In einer Informationsveranstaltung Anfang Mai wollen wir die interessierten Bürgerinnen und Bürger über die möglichen Varianten einer Umgehung informieren und in den Dialog eintreten. Ende 2019 soll dann der Marktrat entscheiden, ob wir in die Planung für eine Umgehung eintreten und wenn ja, welche Variante gewählt werden soll. Die größte Herausforderung wird meines Erachtens der notwendige Grunderwerb sein. Auch die Belange des Naturschutzes sind im sensiblen Talbereich der Kollbach zu würdigen.

Der Marktrat bzw. Bauausschuss hat Ende 2018 beschlossen, den ursprünglich als interkommunales Gewerbegebiet geplanten „Gewerbepark Kollbachtal“ wegen rechtlicher Einwände der Regierung von Niederbayern alleine umzusetzen- was in Roßbach freilich zu einer gewissen Enttäuschung geführt hat, wo man sich etwas mehr gemeinsame Hartnäckigkeit gewünscht hätte. Wie kam es zu dieser Entscheidung und wie geht es mit dem Projekt 2019 weiter?

Das Baugebiet ist nicht an bestehende Siedlungseinheiten angebunden. Die Gemeinden hatten nachzuweisen, dass andere geeignete angebundene Standorte nicht zur Verfügung stehen. Dazu wurde eine Flächenbewertung durchgeführt. Die Regierung hat dabei auf geeignete angebundene Gewerbeflächen in Roßbach verwiesen. Dagegen hatten wir wenige Argumente. Von Roßbach kam dazu auch kein großer Einwand. Die Grundstücke sind aber nicht im Eigentum der Gemeinde Roßbach, so dass es für uns nur die Entscheidung gab, den Weg alleine zu gehen oder das Projekt aufzugeben. Derzeit läuft noch eine artenschutzrechtliche Untersuchung im Baugebiet und im angrenzenden Wald. Wenn keine geschützten Arten gefunden oder nachhaltig gefährdet werden, wovon ich ausgehe, treten wir in das 2. Anhörungsverfahren ein. Ich denke, dass wir dann Mitte des Jahres mit dem Bauleitplanverfahren durch sein könnten.

In der letzten Marktratssitzung 2018 haben Sie anklingen lassen, dass heuer ein neuer Standort für eine neue Sporthalle für die Grundschule gesucht wird. Welche Standorte sind hier im Rennen und aus welchem Grund ist der Neubau nötig?

Die Grundschulturnhalle ist in die Jahre gekommen. Sie wurde 1985 gebaut und weist dementsprechend Mängel auf. Die Sanierungskosten betragen mit etwa 800.000 Euro mehr als 80 Prozent etwaiger Neubaukosten. Ein Neubau wird als wirtschaftlicher angesehen. Auch würde eine etwas größere Halle gefördert. Der Marktrat hat darüber zu entscheiden, ob am jetzigen Standort gebaut werden soll oder ein Neubau an anderer Stelle auf dem Schulgelände sinnvoller wäre. Bei Abriss und Neubau am selben Standort, könnte über einen längeren Zeitraum kein Sportunterricht stattfinden.

2019 wird natürlich wohl für die Marktgemeinde ganz im Zeichen des Mittelalterfests stehen. Welche weiteren Projekte werden das Jahr 2019 prägen?

Es ist richtig, Arnstorf ist im Mittelalterfieber. Das Fest wird noch umfangreicher, zahlreiche historische Handwerker und Künstler sind neu dabei. Bedeutend für 2019 sind mit Sicherheit der Aufbau der Städtepartnerschaft mit Eybens in Frankreich, die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes „Triefeldener Feld“ und des Gewerbeparkes „Kollbachtal“ sowie der Lückenschluss der Radwegeverbindung nach Malgersdorf.

Im Frühjahr 2020 stehen die Kommunalwahlen an. Werden Sie nochmals als Bürgermeister kandidieren?

Anfang April werden wir im CSU-Vorstand das Thema „Kommunalwahlen“ besprechen. Dabei geht es auch um die Kandidatur für das Bürgermeisteramt. Das Ergebnis werde ich dann bekanntgeben.

Die Fragen stellte Sebastian Fleischmann

(Quelle: RA 28.3.2019)