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Aktuelle Informationen

Für Versorgungssicherheit: Teamwork bei der Wasserversorgung?

Markt führt Gespräche mit potenziellen Partnern

Um langfristig seiner Pflichtaufgabe der Gewährleistung einer Sicherheit bei der Wasserversorgung nachkommen zu können, muss der Markt Überlegungen anstellen. Dieser Punkt stand auf der Tagesordnung der Marktratssitzung vom 25. März. Hintergrund waren die Versorgungsprobleme im Sommer 2018, in dem die Kommune durch die große Trockenheit und gleichzeitigen Instandhaltungsmaßnahmen beim Zweckverband Oberes Kollbachtal, bei dem die Gemeinde seit Jahren Wassergast ist, an die Grenzen der eigenen Versorgung gestoßen ist. „Wir mussten die Bürger auffordern, auf Gartengießen und anderen großen Wasserverbrauch zu verzichten und waren im August nahe daran, das Freibad zu schließen“, erinnerte Bürgermeister Alfons Sittinger. Da die Gemeindeordnung vorgibt, dass eine Pflichtaufgabe, welche die Leistungsfähigkeit einer Gemeinde übersteigt, in kommunaler Zusammenarbeit zu erfüllen ist, seien Möglichkeiten zur Versorgungssicherheit abzuklären. Fehlende Alternativen im ursprüngliche Beschlussvorschlag, der nur Verhandlungen mit dem Zweckverband Oberes Kollbachtal vorsah, wie auch vorgeschlagene Werteermittlung durch den Bayrischen Kommunalen Prüfungsverband für das vorhandene Versorgungsnetz im Markt führten zu einer intensiven Diskussion. Während Bürgermeister Sittinger diese Werteermittlung als wichtige Entscheidungsgrundlage sah, sprachen die Markträte Hans Schmied, Therese Brandhuber und Hans Reiter von „Bauchweh, weil das eigene Versorgungsnetz  nicht zur Debatte stehen darf und kein zwingender Grund vorhanden ist, vorab Geld auszugeben“. „Wir vergeben uns nichts, wenn wir uns zunächst mal ein Angebot für die Werteermittlung geben lassen“, so die Meinung von Marktrat Johannes Gerwallner. Dem Vorschlag zur breiten Aufstellung und Gesprächen mit anderen Zweckverbänden wie „Waldwasser“ der Markträte Maria Bellmann und Martin Stömmer hielt Sittinger entgegen, dass dies der Landkreis machen  und dazu Mitgliedglied bei Waldwasser sein müsse. „Mit Waldwasser sprechen und die Möglichkeiten abklären“, lautete die Meinung von Marktrat Peter Schaitl. Marktrat Kyrill Gabor hielt es für wichtig, dass die Verhandlungen ergebnissoffen geführt werden. Marktrat Moritz Graf von Deym sprach von einer sehr wichtigen Entscheidung für die Zukunft, „die aber erst fällt, wenn wir mehr Informationen haben“. Der endgültigen Formulierung des Beschlusses: „Die Marktgemeinde tritt in  inhalts- und ergebnisoffene Verhandlungen mit dem Zweckverband Oberes Kollbachtal und Waldwasser ein; damit sind keinerlei Festlegung des Marktes Arnstorf hinsichtlich der künftigen Ausgestaltung der Wasserversorgung der Gemeinde, insbesondere zur Fragestellung des Eigentums am Wasserleitungsnetz verbunden.“ stimmten 13 Markträte zu, sechs sprachen sich dagegen aus. Einstimmig vergeben wurden die Maßnahmen für den Bau von Wasserleitungen 2019 an die Firma Würzinger Johanniskirchen. Zur Bruttoangebotssumme von 278269 Euro werden Leitungen und Anschlüsse in Neukirchen, Altmannskinden-Furtschneid und Aicha sowie in der Fuchsberger Straße und in der Steinbachstraße erstellt. Beim Punkt Informationen richtete Bürgermeister Sittinger den Dank der Marktgemeinde an Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl für seinen Einsatz, dass der Bezirks 10000 Euro für das Mittelalterfest im Juni 2019 bewilligt hat.                     
(Quelle: RA 30.03.2019)