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Rückenwind für Zentrum Menschen mit Autismus

Bildunterschrift von links: Geschäftsleitende Beamtin Roswitha Pöbl, Erich Höcherl, Bürgermeister Alfons Sittinger, MdL Martin Wagle, Geschäftsführer Hans Emmert und Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl informieren sich über die Planungen zum geplanten Zentrum für Menschen mit Autismus (Foto: Baierl)

Zusätzlichen Rückenwind wollen politisch Verantwortliche aus Arnstorf und der Region dem Zentrum für Menschen mit Autismus verleihen. Kürzlich hat der Sozialausschuss des Bezirkes das Projekt einstimmig befürwortet und eine Förderung von 540.000 Euro für das geplante Wohnheim und 470.000 Euro für die Förderstätte in Arnstorf genehmigt. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf über 10 Millionen Euro. Geschäftsführer Hans Emmert und dem Leiter der Abteilung „Strategische Behindertenhilfeentwicklung“Erich Höcherl vom Vorhabensträger der Barmherzigen Brüder in Straubing betonten, dass die Entscheidung des Bezirkes ein wichtiger Schritt hin zur Realisierung gewesen sei. Sie bedankten sich dafür stellvertretend bei Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl. Nun stehe die Auswahlentscheidung auf Ebene des Freistaates Bayern an. „Es sei alles im Vorfeld geprüft, der Bedarf wurde anerkannt, das Konzept sei schlüssig und Bauland stehe auch zur Verfügung. Die Bevölkerung von Arnstorf wurde eingebunden und hatte Gelegenheit sich dazu zu äußern. Man habe als Projektverantwortliche das Gefühl bekommen, dass die Arnstorfer sehr offen dem Zentrum gegenüberstehen, betonte Hans Emmert. Er richtete die Bitte an den Abgeordneten des Bayerischen Landtages Martin Wagle, diese positive Grundstimmung nach München mit zu nehmen und sich für eine Förderung auf Landesebene einzusetzen. Bürgermeister Sittinger pflichtete dem bei und berichtete von Anfragen von Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen, die dringend auf das Förderzentrum warteten. Auch würde er immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, die gerne dort arbeiten würden. Insgesamt würden etwa 60 Vollarbeitsplätze entstehen und nicht nur Arnstorf sondern auch die Region davon profitieren.

MdL Wagle begrüßte das Konzept und betonte, dass man mit dem geplanten Zentrum in Arnstorf und der bestehenden Einrichtung im Landkreis Regen den Bedarf gut abdecken könne. Auch sicherte Wagle zu, sich bei den Entscheidungsträgern auf Landesebene für die angestrebte Finanzierung einzusetzen. Wenn alles nach Plan gehe, könnte das Förder- und Wohnzentrum  im Herbst 2021 seinen Betrieb aufnehmen.