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Das macht das Mittelalterfest so besonders

Die Vorfreude ist groß: Organisator Rainer Gratz, Kulturreferent Alexander Flexeder, Bürgermeister Alfons Sittinger, Kämmerer Tobias Zeilhofer und der „Oberritter“ der „Gesellschaft der Vier Lande“ Alfred Monassi. (Foto: GAbor)

Gaukler und Spielleute auf fünf Bühnen – Anzahl der Händler und Handwerker verdoppelt sich

Am Wochenende 14. bis 16. Juni unternehmen Arnstorf und seine Bürger wieder eine Zeitreise ins 15. Jahrhundert – genauer gesagt ins Jahr 1419, das Jahr der Verleihung der Marktrechte. Das Mittelalterfest „Auf Heller und Barde“ wurde 1989 erstmals gefeiert, seither hat es sich enorm weiterentwickelt. In diesem Jahr steht ein Doppeljubiläum ins Haus: 30 Jahre Mittelalterfest und 600 Jahre Markterhebung.

Es sind drei Tage Geschichte zum Erleben. Die Authentizität steht dabei von jeher im Hauptfokus. Doch aus dem ehemals beschaulichen Fest entwickelte sich mit wachsender Begeisterung das Mittelalterfest zu seiner jetzigen Größe. Marktplatz, Schlosshof, Schlosspark, Hofmühle und viele weitere Plätze und Grünanlagen machen den Ort zu einer großen historischen Erlebnismeile. Bei einer Pressekonferenz machten Hauptorganisator Rainer Gratz und Bürgermeister Alfons Sittinger deutlich, was das diesjährige Jubiläums-Mittelalterfest „besonders Besonders“ macht. Seit vielen Monaten arbeiten Rainer Gratz, die Marktverwaltung, 35 Vereine und die Bürgerinnen und Bürger an der Umsetzung. Die Zahl der Handwerker und Händler hat sich im Vergleich zu 2015 mehr als verdoppelt. Ebenso werden noch mehr Gaukler, Spielleut und Artisten auf fünf Bühnen für Unterhaltung sorgen.

„Im 30 Minuten-Turnus wird es auf den Bühnen ein Spektakulum geben. Spinnenfrau, Jongleure, Magier oder Musiker werden in den Bann ziehen“, verspricht Gratz, selbst ein Mittelalterfan. Da er selbst auch andere ähnliche Festivitäten besucht, hat der Organisator einen Vergleich und weiß daher, dass sich „Auf Heller und Barde“ mit vergleichbaren Festen messen kann.

Fahnenschwinger und Ritter

Sicherlich sind auch die Fahnenschwinger „Storico e Sbandieratori“aus der Toskana eine der Attraktionen, ebenso wächst die Fangemeinde von „Furunkulus“ – international – doch die beeindruckenden „Spielleut für die Ewigkeit“ haben in Arnstorf ihren festen Platz im Festprogramm. Hinzukommen Falkner, Straßenmusikanten, Reiter und Rittergruppen. Letztere schlagen hinter dem Birkenhain ihre Lager auf und lassen die Gäste an ihrem authentischen Lagerleben teilhaben.

Apropos Ritter: Erstmals sind die Eintritte für die Ritterturniere im allgemeinen Eintrittspreis inklusive. Dabei bieten die Turnierveranstalter die „Gesellschaft der Vier Lande“ facettenreich Einblick in die mittelalterliche Reiterei des 15. Jahrhunderts. 20 Reiterinnen und Reiter gehören zur Gruppe um „Oberritter“ Alfred Monassi. Geschicklichkeitsparcours, Gruppenwettkämpfe, Speerwurf und natürlich Einzelkämpfe in Plattenrüstung mit Vollholzlanzen gehören zum Repertoires. Die Edeldamen in höfischer Gewandung veranstalten Jagdturniere, Ringelstechen oder Quadrillenreiten.

Und dann sind da noch die vielen Vereine, die in die Rollen der Kreuzritter, Magyaren, Gerichtsdiener oder aber auch Pestkranker schlüpfen und in ihre historischen Persönlichkeiten in den Lagern ausleben.

Selbst der sonntägliche Gottesdienst ist auf das Mittelalterfest zugeschnitten, nicht zuletzt durch die gregorianischen Gesänge.

1 200 Personen beim Festzug

Höhepunkt ist am Sonntag der historische Festzug, bei dem über 1 200 Personen mit Ochsen- und Pferdefuhrwerken, Reiter- und Fußgruppen das mittelalterliche Leben in Zeitbildern widerspiegeln.

Natürlich muss niemand hungern oder durstig bleiben, denn alle 20 Schritte gibt es ausreichen Speis und Trank, teils vom offenen Feuer und in jedem Fall eine wahre Freude für Gaumen und Kehle.

„Das Arnstorfer Mittelalterfest ist eine großartige und beeindruckende Gemeinschaftsleistung der Arnstorfer Vereine, Geschäftswelt und Unternehmen“, betont Bürgermeister Sittinger und verweist auf das Sponsoring.

Besonders die Betty Barcley Gruppe fand Erwähnung. Das Unternehmen stellte Stoffe im Wert von rund 20  000 Euro zur Erstellung der authentischen Gewänder für die Vereine zur Verfügung.

 

Sicherheitskonzept

Auch das gehört dazu. Um größtmögliche Sicherheit gewährleisten zu können, hat der Markt ein umfassendes Konzept erstellt. Es umfasst Zugangskontrollen, Security, Feuerwache, Brandschutz Sanitäterdienst und sogar Notfallpläne für Unwetterkapriolen.

Und weil wir natürlich im Jahr 2019 leben ist es für anreisende Besucher wichtig, dass an allen Ortseingängen ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen.

(Quelle: LZ 9.05.2019)