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Faszinierender Spiegel der Geschichte

Fotos: Gabor

1 200 Mitwirkende nahmen Besucher mit in die Zeit der Markterhebung

Es war ein Festzug der Superlative – ein faszinierender Spiegel der Geschichte, eine Reise in die Zeit der Markterhebung, an der tausende Besucher teilnahmen. Noch mehr Mitwirkende, als in den vorangegangenen Mittelalterfesten, 1 200 an der Zahl, bildeten die Zeit vor rund 600 Jahren ab.

Historisch authentisch gewandet machten die Mitwirkenden aus Vereinen, Rittergruppen oder Musiker die Geschichte des Marktes Arnstorf erlebbar. Die Hintergrundinformationen gab es natürlich ebenfalls zu jedem Bild bestehend aus Fußvolk, Rittern und originalgetreuen Pferde- und Ochsenfuhrwerken dargestellt, dazu. Die Fahnenschwenker aus der Toskana und Spielleute bildeten die glanzvolle Vorhut. Es folgte der Herold mit den Edelleuten der Closenfamilie, das Hofgefolge mit ihrer Ritterschaft, Richter Pexenfelder samt Mann am Pranger, der Camerer mit den sieben Ratsherren des Inneren und Äußeren und Gemeindediener. Die Handwerkszünfte zogen zu Pferd, zu Fuß oder auf Fuhrwerken durch den Unteren und Oberen Markt. Jede Gruppe führte ihr Geschichtsgebiet mit der entsprechenden Ausschmückung vor Augen. Reisendes Volk, Scharwerker, Zehentfahrer und allerlei niedere Stände präsentierten sich. Besonders beeindruckend die maßstabsgetreuen Nachbildungen von historisch bedeutsamen Bauwerken des Marktes Arnstorf, die teils heute noch das Ortsbild prägen, wurden auf Fuhrwerken durch die dichte Menge an jubelnden Besuchern gezogen.

Eines der Bauwerke ist die Pfarrkirche Sankt Georg, die von weitem ins Kollbachtal grüßt. Die Nachbildung des gotischen Sakralbaus wurde vom „echten Kirchenmann“, Pater Moses und kirchlich engagierten Jugendlichen begleitet. Und auch das gehörte dazu: Das vor Augen führen der Pestzeit und der blutigen Kreuzzüge. Gar furchteinflößend auch die räuberischen Ungarn, die Magyaren, die einst im Kollbachtal einfielen und heute Jahrhunderte später, die bedrohliche Kunst des Stockkampfs zeigten.

In Bilder schlüpfen

Wer beim ersten Durchzug keine einwandfreie Sicht auf den fantastischen Festzug hatte, konnte sich beim Gegenzug die Bilder noch genauer vor Augen führen. Ohne Frage – der historische Festzug sucht seinesgleichen und könnte ohne des Engagements der Vereine, die an den drei Tagen in ihr Geschichtsbild schlüpfen und beim Festzug glanzvoll erlebbar machen, nicht in dieser beeindruckenden Form durchgeführt werden.

(Quelle: LZ 17.06.2019)