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Attacke aus dem Öko-Garten

Mit „Unkraut“ brachte der Schauspieltrupp eine moderne und temporeiche Volkskomödie auf die Bühne und begeisterten die über 250 Zuschauer restlos. (Foto: Machtl)

Bei den Kartentricks der Zaubershow Pure Magic hatte Magier Sebastian Nicolas in Elisabeth eine talentierte Assistentin. (Foto: Machtl)

Fingergymnastik zum Einstieg in die magische Welt: Im Kreis der rund 100 jungen und junggebliebenen Zuschauer machte Bezirksratsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl eifrig mit. (Foto: Machtl)

„Unkraut“ begeistert über 250 Besucher - 20. Gastspiel des Kulturmobil in der Marktgemeinde

Seit 22 Jahren tourt das Kulturmobil, das fahrende Sommertheater des Bezirkes Niederbayern, durch die Lande. 20 Mal und damit so oft wie in keiner anderen Kommune, machte die Truppe in Arnstorf halt. Dieses kleine Jubiläum war wiederum ein voller Erfolg. Zur Nachmittagsvorstellung hieß Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl an die einhundert Kinder, Jugendliche und Junggebliebene willkommen. Sie erlebten eine ebenso vergnügliche und verblüffende Zaubershow mit Sebastian Nicolas, einem gebürtigen Landshuter und international renommierten Zauberkünstler. „Wie macht der das bloß“, fragte sich das staunende Publikum bei diesem Ausflug in die magische Welt des Vize-Weltmeisters 2009 vom Weltkongress der Magier in Peking. Denn auch wenn Nicolas seine Tricks noch so gut erklärte, weder die Assistentinnen Johanna, Cornelia und Elisabeth aus dem Publikum noch die die Zuschauer durchschauten die optischen Illusionen. Am Abend ergötzen sich über 250 Besucher aus Nah und Fern an „Unkraut“, einer modernen, temporeichen Volkskomödie des fränkischen Schriftstellers Fitzgerald Kusz aus dem Jahr 1983. Regisseur Sebastian Goller aus dem Landkreis Rottal-Inn und die Schauspieler haben das Stück perfekt und mit viel hintergründigem Witz in Szene gesetzt und ernteten dafür Lachsalven, Szenenbeifall und einen tosenden Schlussapplaus. „Das ist immer wieder aktuell“, dachte sich so mancher Besucher bei der Geschichte mit potentiellem Selbsterkennungswert um Maulwürfe, Löwenzahnsamen und anderes Unkraut, die trotz akribischer Bekämpfung der Eigenheimer im sterilen Rasen der Reihenhaussiedlung auftaucht. Weil nur der neue Nachbar Krause und sein wilder Öko-Garten als Verursacher in Frage kommen, wird er auf schärfte bekämpft. Verblüffend, dass nach erfolgreicher Vertreibung von Krause plötzlich wieder Löwenzahnsamen über die Gartengrenzen daher tanzte, ein „Segen“, der laut Darsteller nur aus dem Garten von Bürgermeister Sittinger stammen konnte, der selbst schallend über dieses Bonmot lachte. Er hatte sich zu Beginn über das Gastspiel gefreut, dass Arnstorf „so etwas wie einen Heimatort des Kulturmobils“ sei. Er wie auch Dr. Pröckl richteten einen herzlichen Dank an Kulturreferent Alexander Flexeder für die Organisation vor Ort, an die Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes und auch an die Stützpunktfeuerwehr, die einmal mehr ihr Gerätehaus für das Gastspiel geöffnet hatten. Für Aufführungen im Freien war den Verantwortlichen die Wetterlage zu unsicher gewesen. Zur Überraschung von Dr. Pröckl war sein Bezirkstagskollege Markus Scheuermann aus Landshut nach Arnstorf gekommen, „um diesmal das Stück zu genießen“, wie er im Gespräch mit dem Rottaler Anzeiger sagte. Als Beauftragte für die Behindertenarbeit in Niederbayern sei er zwar bereits bei den Gastspielen Vilshofen, Eching und Steinach dabei gewesen, aber dabei den Fokus auf eine ganz spezielle Neuerung beim Kulturmobil gelegt: die Übersetzung des Spieles in Gebärdensprache durch die Sprachdolmetscherinnen Prof. Dr. Uta Benner und Anja Bergmann. „Dieses Angebot hat bei  Menschen mit Hörbeeinträchtigung eine hervorragende Resonanz erhalten, sie hatten extra reservierte Plätze vor einer Nebenbühne, wir werden das unbedingt weiter ausbauen“, betonte er. (Quelle. RA 25.07.2019)