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Ein Traum hat sich erfüllt - Einweihung des Dorfhauses: Ein Festtag zur Segnung mit 230 Gästen

Im Beisein zahlreicher Ehrengäste segnete Pfarrer Bernhard Saliter das Dorfhaus.

Bauleiter Alexander Damböck (links) bereicherte die Segnung des Neubaus mit einem sinnigen Richtspruch und der symbolischen Schlüsselübergabe an Pfarrer Bernhard Saliter und die Mitglieder der Kirchenverwaltung Gottfried Stallhofer, Xaver Niederer, Brigitte Tafelmaier und Franz Zauner.

„Ein Traum hat sich erfüllt, wir sind froh, glücklich und dankbar für diesen Ort für Glaube, Gemeinschaft, Geselligkeit und Glück; möge dieser Tag in die Geschichte der Pfarrei und der Vereine und in die ganz persönlich Glaubensgeschichte jedes Einzelnen eingehen.“ Mit diesen Worten leitete Pfarrer Bernhard Saliter den festlichen Gottesdienst ein, den der Kirchenchor musikalisch umrahmte und den Pfarrer Saliter mit Pfarrvikar Pater Moses zur Einweihung des neuen Dorfhauses in der Kirche Sankt Stephanus zelebrierte.

Der Neubau als Ersatz für das ehemalige Schulhaus respektive das Pfarrheim ist in nur 13 Monaten errichtet worden. Das war freilich nur möglich, weil viele fleißige Helfer mitangepackt und bis Ende September 4 670 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet haben. Die enorme Freude über das gelungene Werk spiegelte sich in der Zahl der Anmeldungen zur Einweihung wider. Insgesamt waren es 230 Pfarrangehörige, Mitglieder der örtlichen Vereine und Ehrengäste, die nach der Messfeier von der Kirche zum Dorfhaus zogen, um dabei zu sein und mit Pfarrer Saliter und Pfarrvikar Pater Moses um den Segen Gottes für das Gebäude und die Menschen zu bitten, die darin zusammenkommen.

Der Bauleiter übergab symbolisch den Schlüssel

Bauleiter Alexander Damböck war die symbolische Schlüsselübergabe vorbehalten. Zuvor fasste er den Dank der Verantwortlichen an die Firmenvertreter und Helfer in einem Richtspruch zusammen: „Das Haus wird der Gemein‘ in Zukunft lebendiger Mittelpunkt sein; man wird sich hier finden zu ernsthaften Dingen, doch wird man auch lachen und tanzen und singen, der Geist der Gemeinschaft, hier soll er erblühen, möge der Herrgott den Bau hier bewahren vor Sorgen, Nöten und allen Gefahren“. Den Reigen der Ansprachen eröffnete Pfarrgemeinderatsvorsitzende Theresia Hofbauer. Sie verband ihren Gruß an die Ehrengäste mit einem Dank an alle, die sich in die Realisierung des neuen Zuhauses eingebracht haben. „Ob als Pfarrangehörige, Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, der Krieger- und Soldatenkameradschaft, des Trachtenvereins Kudlhub, des Katholischen Frauenbunds oder aus der Stammtischgemeinschaft und nicht zuletzt die rüstige Rentnerriege – wir alle haben gemeinsam etwas großes vollbracht“, betonte sie.

Die Chronik des Projekts stellte Gottfried Stallhofer von der Kirchenverwaltung vor. Er begann mit einem Rückblick auf das Jahr 1975, als die Pfarrei das ehemalige Schulhaus kaufte – als Ersatz für den sanierungsbedürftigen Pfarrhof, den Pfarrer Josef Straubinger (+1977) erworben hatte. Weiter umriss Stallhofer die Nutzung als Pfarrheim, das sich nach der Schließung des letzten Dorfwirtshauses ab 2007 zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens entwickelte und teils mehrmals wöchentlich genutzt wurde. Wegen Schäden an der Substanz des 1872 erbauten und 1906 erweiterten Schulhauses, die immer gravierender wurden, habe die Kirchenverwaltung 2013 einen Zuschussantrag zur Renovierung an die Diözese Passau gestellt und sich nach der Besichtigung durch den stellvertretenden Diözesanbaumeister Thomas Rösch im November 2015 für einen Neubau entschieden.

Architekt Konrad Stadler wurde mit der Planerstellung beauftragt, ein Bauausschuss aus Mitgliedern der kirchlichen Gremien und der Ortsvereine unter Leitung von Pfarrer Saliter kämpfte fast zwei Jahre lang um die Finanzierung. „Mit der Zusage der Diözese für einen Festzuschuss von 317 000 Euro, einem genehmigten maximalen Zuschuss der Marktgemeinde Arnstorf von 168 000 Euro haben wir für den Bau in Eigenregie auf eine grandiose Unterstützung der Bevölkerung gesetzt, denn die ins Auge gefassten Fördermittel aus dem EU-Förderprogramm ELER und aus einem Programm des Amtes für ländliche Entwicklung haben sich als nicht zielführend herausgestellt“, leitete Stallhofer zur Aufstellung des Baufortschrittes über – angefangen vom Ausräumen, Entkernen und Abbruch des alten Gebäudes über den Aufbau des Dorfhauses samt Firstbier, Grundsteinlegung und Arbeiten für den „letzten Schliff“ in der Woche vor der Einweihung. Dass dabei ein Haus mit einem Veranstaltungs- und Versammlungsraum für etwa 100 Personen mit Tischbestuhlung, der bei Bedarf per Faltwand um den Gruppenraum vergrößert werden kann sowie ein Schulungsraum für die Freiwillige Feuerwehr entstanden sind, dazu Küche samt Getränkelager, sanitäre Anlagen samt behindertengerechtem WC sowie ein barrierefreier Zugang, davon überzeugten sich die Gäste beim Rundgang.

„270 Seelen und damit eine der kleinesten Pfarreien in der Diözese Passau, die gezeigt hat, was Gemeinschaft bewegen kann, viel Freude und Gottes Segen damit“, lobte auch Martin Kieswimmer vom Zentralbüro Pfarrkirchen auch im Namen des stellvertrenden Diözesanbaumeisters Thomas Rösch. „Ein Gebäude, das die Heimat und das dörfliche Leben stärkt, ich bin überzeugt, dass dieser Mittelpunkt dem gemeinschaftlichen Leben neue Impuls gibt“, drückte Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger Anerkennung aus. „Zielführende Arbeit in guter Gemeinschaft mit dem Ehrenamt – diese Rechnung geht auf, was ihr geschaffen habt ist Zukunft für die Kinder und Enkelkinder“, kam aus dem Mund von MdL a.D. Reserl Sem, die auch im Namen von MdL a.D. Annemarie Hecker sprach. „Alle sind eins geworden mit dem Programm und haben mit Herzblut und Energie Visionen verwirklicht – ich bin froh, dass ich als Pfarrer solche Anpacker habe“, strich Pfarrer Saliter seinen Dank heraus, in dem er die Spender, die freiwilligen Arbeiter, die Nachbarn, die an Bau- und Ausstattung beteiligten Firmen und die Frauen für die kostenlose Verpflegung der Helfertrupps einschloss.

Pfarrhoagarten am

16. November

Den Dank an Bauleiter Alexander Damböck, der für Planung und Aufbau viel Freizeit geopfert hat, drückte Pfarrer Saliter mit einer Einladung für die ganze Familie in den Bayernpark aus. Weitere Ehrungen stehen beim Pfarrhoagartn auf dem Programm, der am 16. November im Dorfhaus stattfindet. Bei einem Tag der offenen Tür im Frühjahr 2020 können sich alle Interessierten vom gelungenen Werk überzeugen. Ein von Christa Machtl zusammengestelltes Faltblatt enthält markante Daten zum Neubau wie auch zur alten Schule und die Nutzung als Dorfhaus.

(Quelle: LZ 21.10.2019)