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Millionenprojekt abgeschlossen

Mit scharfen Scheren und im Beisein zahlreicher Ehrengäste und einiger Radler durchschnitten Oberbaurat Hermann Huber, die Bürgermeister Franz Josef Weber (Malgersdorf) und Alfons Sittinger (Arnstorf), Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl sowie Arnstorfs stellv. Bürgermeister Maria Bellmann und Konrad Stadler das Absperrband und gaben den neuen Radweg offiziell frei. Die Sperrung der St 2115 war bereits am Abend zuvor aufgehoben worden. (Foto: Machtl)

Endlich freie Fahrt für Radler und motorisierte Verkehrsteilnehmer auf der St 2115

Abschluss eines generationen- und gemeindeübergreifenden Projekts

Ende 2013 haben die Planungen für den Neubau eines Geh- und Radweges von Malgersdorf nach Arnstorf und für den Ausbau der Staatsstraße 2115 in diesem Bereich begonnen. Von Juni bis September 2016 wurde der erste Abschnitt im Gemeindebereich Malgersdorf realisiert, von August 2017 bis Mai 2018 der Abschnitt des Marktes Arnstorf von der Gemeindegrenze bis Wabach, bei der Sperrung für die dritte Teilstrecke von Wabach bis Geiselsdorf mussten die Verkehrsteilnehmer seit Mai 2019 erneut weite Umwege in Kauf nehmen. Jetzt sind die Arbeiten abgeschlossen, Straße und Radweg wurden im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell freigegeben. Mit dabei waren ein Großteil der Arnstorfer Markträte, Rathausmitarbeiter, Vertreter der ausführenden Firmen, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Abteilungsleiter Rottal-Inn des Staatlichen Bauamtes Oberbaurat Hermann Huber sowie eine Reihe weiterer Ehrengäste, die  Arnstorfs Bürgermeister Alfons Sittinger und Franz Josef Weber als Rathauschef von Malgersdorf willkommen hießen. Sogar einige Radler hatten sich für die „Jungfernfahrt“ auf dem nun lückenlosen 18 Kilometer langen Kollbachtal-Radweg eingefunden. Bürgermeister Sittinger sprach von einem generationen- und gemeindeübergreifenden Gemeinschaftsprojekt der beiden Gemeinden Arnstorf und Malgersdorf mit dem Freistaat Bayern, das in exzellenter Zusammenarbeit realisiert wurde. Der finanzielle Anteil der Marktgemeinde beträgt 1,46 Millionen Euro. Lob zollte Sittinger MdL a.D. Bernhard Roos, der sich in seiner Zeit als Landtagsabgeordneter der SPD stark für den Ausbau der St 2115 eingesetzt hat.  „Wir sind überglücklich, weil Arnstorf einfach unser nächstgelegenes Zentrum ist und viele Malgersdorfer dort arbeiten, einkaufen oder zur Schule gehen“, freute sich Franz Josef Weber über die Fertigstellung, für die seine Gemeinde 270000 Euro für Baukosten, Grunderwerb und Kompensationsmaßnahmen aufgewendet hat. Ob sich seine Idee, auf dem nun lückenlosen Radweg von Malgersdorf und Arnstorf aus über den Vilstal- und Donauradweg bis Budapest zu radeln umsetzten lässt, wird die Zukunft zeigen. Oberbaurat Hermann Huber legte die Fakten und Zahlen ein Positivbeispiel gelungener Zusammenarbeit vor. Insgesamt seien in den letzten drei Jahren rund fünf Millionen Euro in den Streckenabschnitt zwischen Malgersdorf und Arnstorf investiert worden. Davon seien 2,7 Millionen Euro an Staatsgeldern in den Ausbau und in die Instandsetzung geflossen – mit Verbreiterung von 5,70 Meter auf durchgehend 6,50 Meter, Verstärkung der Bausubstand durch Aufbringen zusätzlicher Asphaltschickten und grundhafter Erneuerung, Linienverbesserung der teils sehr kurvigen Strecke, Errichtung von sicheren Linksabbiegespuren und Busbuchten-. Zudem sei entlang der kompletten Strecke durch die beiden Kommunen ein neuer Radweg in Sonderbaulast errichtet worden. Dabei wurden die Gemeinde mit Fördergeldern des Freistaates Bayern in einer Höhe von rund 1,1 Millionen Euro (ca. 70% Förderung nach FAG 13f) unterstützt. Insgesamt sind knapp 3,6 Kilometer Geh- und Radweg neu gebaut worden, davon 2,5 Kilometer als Wirtschaftsweg und 4,9 Kilometer Staatsstraße ausgebaut bzw. instandgesetzt.  Die Abschnitte wurden von den Firmen Streicher (Niederlassung Linden) und Westenthanner (Eichendorf) umgesetzt, als Planungsbüro fungierte das Ingenieurbüro Aigner aus  Eggenfelden.
(Quelle: RA 28.10.2019)