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Aktuelle Informationen

Rückblick auf ein Jahr voller Sternstunden

Gute Zukunftswünsche vom Bürgermeister für sein(n) Nachfolger

„Ich wünsche dem Markt einen fairen, von Sachargumenten und Zukunftsideen geprägten Wettbewerb um das Amt des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin sowie um die Marktratsmandate!“ Diese Worte stellte Bürgermeister Alfons Sittinger an den Schluss seiner Rede, mit der er traditionell den öffentlichen Teil der letzten Marktratssitzung im Jahr beendet. An den Beginn des Rückblickes auf 2019 hatte der Rathauschef den Blick auf Haushaltseckdaten gelegt. „Das Volumen hat sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, die 2019 mögliche Darlehensaufnahme in Höhe von 2,5 Millionen Euro wird nicht getätigt, wir zahlen 1,2 Millionen Euro außerplanmäßig zurück – nachdem wir ab diesem Monat Negativzinsen in Höhe von 0,5 Prozent für Geldeinlagen zahlen müssen, scheint es schon fast egal, ob wir Guthaben anlegen oder Kredite aufnehmen“, führte Sittinger aus. Arnstorf habe Luft und Mittel für anstehende Investitionen und für zukünftige Herausforderungen. Als Sternstunden im abgelaufenen Jahr bezeichnete er das Mittelalterfest, den Ausbau der Staatsstraße und des Radweges nach Malgersdorf zusammen mit dem Land Bayern nach 25 Jahren Planung und Verhandlung.

„Erfreulich, dass wir jetzt doch zur Sachpolitik zurückgekehrt sind und den Weg für eine mittelfristige Realisierung frei gemacht haben“, ging der Bürgermeister auf die teils hitzigen Diskussionen um den richtigen Standort für die Sporthalle der Grundschule ein. Beim Blick auf laufende Maßnahmen und Projekte  streifte er die „gezündete“ nächste Ausbaustufe für schnelles Internet, die Erschließung des Baugebietes „Triefeldener Feld“ mit 22 Parzellen für Ein- und Mehrfamilienhäuser, die Fortschritte für den Gewerbepark Kollbachtal und die Vorbereitung für den Bebauungsplan, damit das Heim für autistische Menschen gebaut werden kann. „Wir leben den europäischen Gedanken mit der neuen Partnerstadt Eybens bereits mit sehr intensiven Kontakten  und besonderen Ereignissen“, leitete er zum Dank für das große ehrenamtliche Engagement in der Marktgemeinde über, das Rückgrat und Motor für eine Lebendige und lebenswerte Gemeinschaft sei. Verbunden damit drückte er allen Geschäftsleuten, Handwerkern und Unternehmen für den täglichen Einsatz und das reiche Arbeitsplatzangebot seinen Dank aus. Den Dank von Alfons Sittinger an die stellvertretenden Bürgermeister, an die Markträte und die Fraktionssprecher wie auch an Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit nahmen Hans Schmied für die LWG Fraktion, Maria Bellmann für die SPD-Markträte und Kyril Gabor für die Fraktion CSU/Junge Union und Unabhängige Wähler auf. Sie alle dankten ihrerseits dem Rathauschef, der Verwaltung und dem Bauhof für das konstruktive Miteinander zum Wohl der Menschen.

„Weniger Misstrauen im Gremium, die Dinge nicht zerreden“, wünschte sich Kyrill Gabor für die künftigen Entscheidungen im Marktrat und verwies auf das gemeinsame Ziel, die Heimat weiter voranbringen und weiter entwickeln zu wollen. „Wir haben in den letzten beinahe sechs Jahren gezeigt, dass wir gut zum Wohle der ganzen Marktgemeinde, Land und Markt, zusammenarbeiten können und dürfen stolz darauf sein, in einem familienfreundlichen Markt zu wohnen“, betonte er. Maria Bellmann stellte ihre Sorge um einen Rechtsruck in dem Mittelpunkt ihrer Rede, „der nicht weit weg ist, sondern auch im Markt spürbar“. Es gebe Personen mit rechtem Gedankengut aus der Mitte der Gesellschaft, so die 3. Bürgermeisterin und wünschte sich, für das kommende Jahr, „dass wir nicht nur diesen einzelnen ‚rechten‘ Paroli bieten, sondern dass wir sehr wachsam und sehr empfindsam darauf reagieren, wenn ganz nebenbei am Stammtisch, am Arbeitsplatz oder im Bekanntenkreis schlecht über Minderheiten gesprochen wird“. Denn diese scheinbar so belanglos dahin gesprochenen Sätze und Einstellungen seien die Wegbereiter der „rechten Szene“, Parallelen zu den 1920er, 1930er  Jahren seien nicht zu übersehen, sie würden bei ihr persönlich wirklich Furcht vor Diktatur und Krieg auslösen. „Ich denke, wir lagen bei der großen Richtung, den Markt nach vorne zu bringen und respektvoll mit Mensch und Natur umzugehen von der Grundeinstellung her immer nahe beieinander. Und trotz politischer Gegnerschaft konnten wir uns recht gut verständigen, was bei Weitem nicht selbstverständlich ist“, so die Bewertung von Maria Bellmann der zu Ende gehenden Legislaturperiode, die sie mit einem herzlichen Dank insbesondere an Alfons Sittinger verband.         
„Sie leisten gute  Arbeit und sind eine schlagkräftige Truppe“, drückte 2. Bürgermeister Konrad Stadler Lob und Anerkennung für die Verwaltung und den Bauhof aus. Er persönlich habe viel Freude an seinem Job und sei dankbar, dass er ihn machen dürfe.  Nach dem nicht offiziellen Teil der Marktratssitzung feierte man den Jahresabschluss bei einem gemeinsamen Essen. 
(Quelle: RA 21.12.2019)