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Ein Plus für die Versorgungssicherheit

Marktrat beschließt Bezuschussung eines Ersatz-Rettungswagens und schafft TSF an

Gleich zwei Anträge für Ersatzbeschaffungen von Einsatzfahrzeugen hatten die Markträte bei der Januarsitzung auf dem Tisch. Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) wird einen Ersatz-Rettungswagen für den Standort Arnstorf beschaffen und hat dafür eine Finanzspritze der Marktgemeinde beantragt. Die Freiwillige Feuerwehr Mariakirchen braucht nach 30 Jahren ein neues Einsatzfahrzeug. Dass diese Tagesordnungspunkte auch großes Interesse in der Bevölkerung wecken, zeigte die große Anzahl von Zuhörern.

Um dem Zuschussantrag Gewichtung zu verleihen, gab BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann den Markträten einen Einblick in die Strukturen der Rettungsdienstversorgung. An der Rettungswache Arnstorf ist ein Fahrzeug, das mit hauptamtlichen Rettungskräften besetzt ist, sowie ein weiteres, das von ehrenamtlichen Kräften gefahren wird. „Freiwilligkeit ist ein fester Bestandteil der Rettungsorganisation“, betonte Wiedemann.

Unterstützung für die Hauptamtlichen

„Bei besonderen Einsatzereignissen unterstützen wir die Versorgung der Menschen mit den ehrenamtlichen Einsatzkräften in der Rufbereitschaft.“ Allein die Wegstrecken zu den Krankenhäusern, würden es nicht möglich machen, dass Hauptretter immer verfügbar sind. Für den sogenannten Hintergrund, der dann alarmiert wird, wenn die Hauptretter unterwegs sind, wurden in der Vergangenheit Rettungswägen aus zweiter Hand beschafft. Allerdings sind diese Fahrzeuge relativ teuer. Da an mehreren Standorten Fahrzeuge ersetzt werden müssen und dadurch gute Konditionen ausgehandelt werden konnten, hat sich der Kreisverband dazu entschlossen, Neuwagen zu beschaffen. Bei einem tatsächlichen Wert von 240 000 Euro fallen je Rettungswagen 160 000 Euro an. Der Landkreis hat bereits seine wohlwollende Unterstützung signalisiert. Mit 40 000 Euro soll der Markt Arnstorf den Kauf eines Ersatzfahrzeugs bezuschussen.

Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung

„Es geht hier um das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung“, betonte Bürgermeister Alfons Sittinger. Zu 100 Prozent steht die Ländliche Wählergemeinschaft hinter der Investition, wie deren Fraktionsführer Hans Schmied betonte. Auch die CSU-Fraktion ist uneingeschränkt für die Einplanung der Mittel im Haushalt 2020. „Die Ehrenamtlichen leisten hier einen wichtigen Beitrag im komplexen Gefüge des Rettungsdienstes“, machte CSU-Fraktionsführer Kyrill Gabor deutlich. Dass hierfür auch entsprechende Einsatzfahrzeuge zur Verfügung stehen sei selbstverständlich. Einigkeit herrschte auch bei der Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeugs (TSF-W) für die Freiwillige Feuerwehr Mariakirchen. Derzeit hat die Mariakirchner Wehr um seinen Kommandanten Franz Schernhammer 65 Aktive. 20 davon haben die Zusatzqualifikation der Atemschutzträger.

„Es ist eine gut ausgebildete Aktivenmannschaft, die zuverlässiges Rüstzeug benötigt“, betonte Bürgermeister Alfons Sittinger. Beim jetzigen Fahrzeug handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug (LF8) Baujahr 1991, das vorher bei der Feuerwehr Arnstorf im Einsatz war. Da sich die Reparaturen häufen, ist eine Ersatzbeschaffung lohnenswerter. Die voraussichtlichen Kosten für das Ersatzfahrzeug belaufen sich auf 220 000 Euro. Von der Regierung von Niederbayern ist ein Zuschuss in Höhe des Basisfestbetrags von 37 000 Euro für das TSF-W zu erwarten. Die zusätzlich beantragte Tragkraftspritze wird von der Regierung mit 4 500 Euro gefördert.

Sammelbestellungen bei FF-Einsatzfahrzeugen?

Zweiter Bürgermeister Konrad Stadler fragte nach, ob es auch bei Feuerwehreinsatzfahrzeugen möglich wäre, durch Sammelbestellungen bessere Konditionen zu erreichen. „Eine gute Anregung, die wir an die Kreisbrandinspektion weitergeben“, versprach die Marktspitze und gab die Frage gleich Kreisbrandmeister Helmut Schaitl mit auf den Weg, der sich unter den Zuhörern befand. Die Zuschussanträge werden nach dieser einstimmigen Beschlussfassung von der Verwaltung bei der Regierung gestellt. Die Ausschreibung wird, gemäß der Kostensumme, voraussichtlich europaweit erfolgen.

Schnell abgehakt wurde die Anerkennung von Eigenleistungen der Dorfgemeinschaft Mitterhausen in Höhe von 175 000 Euro. Damit müssen keine expliziten Belege oder Aufstellungen über die Arbeitsstunden bei der Marktgemeinde eingereicht werden. Derzeit wurden nach Auskunft von Pfarrer Bernhard Saliter 4 750 Stunden ehrenamtlicher Arbeit aufgewendet. Aufgrund der derzeit nachgewiesenen Baukosten ergibt sich die Teilauszahlung des Zuschusses in Höhe von 98 291,85 Euro an das Bistum Passau.

Der Beschluss zu den Spenden war einstimmig

Eine lange Liste an Spenden aus den Jahren 2014 bis 2019 – vorwiegend für die Schulen, Kindergärten und das Mittelalterfest lag den Markgemeinderäten schon mit der Ladung der Sitzung zur Durchsicht vor. Der überörtliche Rechnungsprüfer hatte darauf hingewiesen, dass über die Annahme von Zuwendungen Dritter ein Beschluss gefasst werden sollte. Dem kamen die Markträte einstimmig nach.

Künftig wird Kämmerer Tobias Zeilhofer die Spendenliste jährlich erstellten.
(Quelle: LZ 29.01.2020)