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Sitzung im „Meisterstück“ von Alfons Sittinger

Stehende Ovationen für den scheidenden Bürgermeister nach seiner Abschiedsrede

Über 200 Sitzungen hat Alfons Sittinger im Laufe seiner 19-jährigen Amtszeit geleitet.

„Wir lassen dich nicht gehen, ohne entsprechende Würdigung. Aber diese muss noch warten, bis die Krise überwunden ist“, hat zweiter Bürgermeister Konrad Stadler am Ende der letzten öffentlichen Sitzung des Marktgemeinderats betont.

 

In zweierlei Hinsicht war die Sitzung historisch. Zum einen, weil Alfons Sittinger nach 19 Jahren im Bürgermeisteramt letztmalig den Vorsitz innehatte. Zum anderen, da der Marktgemeinderat im „Meisterstück“ des scheidenden Rathauschefs tagte. Als solche bezeichnete CSU-Marktrat Dr. Thomas Pröckl die Aula des Schulzentrums. Er hatte als dienstältester Marktrat zumindest eine kleine Würdigung der Verdienste Sittingers vorgenommen. „Deine Art, dich für eine Sache zu begeistern und anzünden zu lassen und eine Idee mit Beharrlichkeit zum Erfolg zu bringen, das zeichnete dich all die Jahre aus und hat die Erfolgsgeschichte deiner Amtszeiten ausgemacht“, betonte Dr. Pröckl. Nie habe Bürgermeister Sittinger anderen nach dem Mund geredet und er sei seinen Grundsätzen immer treu geblieben. Vieles habe er mit ihm durchgekämpft, das „Meisterstück“ bleibe aber immer die Realschule und die damit verbundenen Baumaßnahmen am Schulzentrum. Auch Sachverstand und Kooperationsbereitschaft gehörten zu den Stärken Sittingers.

Mit stehenden Ovationen und langem Applaus bekundete sowohl Markträte als auch die Zuhörer ihre Anerkennung für Alfons Sittinger und seine erfolgreiche Amtszeit, die Arnstorf zum Mittelzentrum machte.

Dankesworte an das Marktratsgremium

Zuvor hatte die scheidende Marktspitze kurz seine Amtszeit reflektiert. Rund 200 Sitzungen habe er geleitet und „Sie haben es mir immer leicht gemacht“, richtete Sittinger seine Worte an das Gremium. Es fehlten nicht der Schlagabtausch und intensive Debatten, das gehöre zur Demokratie, doch schnell sei der Pulverdampf meist verflogen und vieles lief dann umso harmonischer.

„Wir haben um die richtigen Entscheidungen gerungen, kontrovers diskutiert, aber nie auf Dauer tiefe Gräben hinterlassen. Wir konnten uns immer in die Augen sehen“, machte er deutlich. So habe man mit Unterstützung der Mitarbeiter in der Verwaltung den Markt gestaltet und vorangebracht.

Indiz dafür seien die stetig steigenden Bevölkerungszahlen und die Aufstufung zum Mittelzentrum. „Mein Ziel war es, Arnstorf attraktiv, innovativ und lebenswert zu gestalten. Ob mir das ansatzweise gelungen ist, mögen die Bürgerinnen und Bürger beurteilen“, bekräftigte Sittinger und dankte kollektiv für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und im Besonderen den Markträten Therese Brandhuber, Carola Weiner, Dr. Thomas Pröckl, Konrad Stadler, Peter Schaitl, Günther Moosburner und Hans Schmied, die in den gesamten 19 Jahre im Gremium saßen. Auch hob er die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen Stellvertretern Maria Bellmann und Konrad Stadler sowie den Fraktionsführern Kyrill Gabor (CSU/UWG/Junge Generation), Hans Schmied (LWG) und den Verwaltungsmitarbeitern mit Roswitha Ziegan an der Spitze hervor.

Sein Dank für die Übernahme des kommunalpolitischen Ehrenamts richtete sich auch an die Markträte, die im neuen Gremium nicht mehr vertreten sind – Resi Brandhuber, Carola Weiner, Renate Eicher und Arno Sonderfeld. Seinem Nachfolger im Amt Christoph Brunner wünschte er viel Erfolg und bei den künftigen Entscheidungen als Bürgermeister stets eine glückliche Hand.

Landauer Zeitung 30.04.2020