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Aktuelle Informationen

Gebühren für Abwasser steigen

Auf die Bürgerinnen und Bürger des Marktes Arnstorf kommt ab Juli eine Erhöhung der Entwässerungsgebühren zu, während hingegen die Wasserverbrauchsgebühren unverändert bleiben können.

Die Entwässerungsgebühren müssen in regelmäßigen Abständen neu kalkuliert werden. Diese Neukalkulation wurde vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV) zur Ausarbeitung übernommen. Der Finanzausschuss tagte diesbezüglich am 31. März und gab dem Marktgemeinderat folgende Empfehlung: Aufgrund des vorliegenden Gutachtens des BKPV wurde eine Erhöhung der Einleitungsgebühren von derzeit 2,28 Euro auf 2,97 Euro je Kubikmeter für Volleinleiter empfohlen. Sofern nur Schmutzwassereinleitung vorliegt, ergibt sich ein Gebührensatz von 2,57 Euro. Diese Änderung der Beitrags- und Gebührensatzung tritt zum 1. Juli in Kraft. Wie Bürgermeister Alfons Sittinger ausführte, gibt es vier Gründe für diese starke Erhöhung: Zum einen die Entsorgung des Klärschlamms, der zunächst von den Landwirten abgefahren wurde, was in den letzten Jahren nicht mehr möglich war. Derzeit wird er mit Zement verbrannt. Auch das lässt der Gesetzgeber nicht mehr zu, so dass künftig eine Monoverbrennung erfolgen muss. Der anfallende Phosphor muss zurück gewonnen werden, was alles zusätzliche Gelder erfordert. Weiter ist Fakt, dass man in den letzten Jahrzehnten das System ausbaute, wobei die Herstellungsbeiträge die Kosten bei weitem nicht decken können. Hinzu kommt ein Anstieg der Personalkosten. Derzeit befindet sich ein Mitarbeiter in fünfjähriger Ausbildung zum Ver- und Entsorger, der später übernommen werden soll. Schließlich hat man Verluste aus den vorausgegangenen Jahren. Auch wurde die letzte Kalkulation zu positiv berechnet, so dass man nun Fehlbeträge übernehmen muss.

Die Grundgebühren werden beibehalten. So werden jene Haushalte, die sparen, entlastet. Einstimmig sprach man sich für diese Vorgehensweise aus.

Auch die Wasserverbrauchsgebühren müssen in regelmäßigen Abständen neu kalkuliert werden. Im Gutachten des BKPB wird eine Beibehaltung der derzeitigen Gebühren von 1,38 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer je Kubikmeter entnommenen Frischwassers empfohlen, der das Gremium ebenfalls einstimmig nachkam.

Beim Punkt „Informationen – Anfragen“ wurde der Marktgemeinderat darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Wasserwirtschaftsamt für beide Brunnen einen Sanierungsbedarf fest stellte. Aus Sicht des Landratsamtes wäre eine Abstimmung mit dem Zweckverband Rottal-/Inn und der Gemeinde erforderlich, damit es nicht zu Einschränkungen kommt. Das Wasser ist sauerstoffhaltig und weist einen Nitratgehalt von sieben bis zehn mg auf. Nachdem Tiefenwasser entnommen wird, dürfte beides nicht vorhanden sein. Aus Sicht der Fachbehörde gibt es einen Fehler in der Brunnenentnahme. Oder, es besteht die Möglichkeit, dass Tiefen- und Oberflächenwasser in Verbindung kommen. Auslöser könnte ebenso die natürliche Überdeckung zwischen den Schichten sein. Ein Geologe soll nochmals Untersuchungen durchführen. Die Gemeinde muss ein entsprechendes Konzept vorlegen und überprüfen, wo das Wasser vermischt wird, um darauf reagieren zu können. Dieses Problem trifft im übrigen viele Brunnen, die vor 20, 30 Jahren erstellt wurden.

(Rottaler Anzeiger 06.05.2020)