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Aktuelle Informationen

Vereidigt und bereit für die kommunale Arbeit

Das Marktratsgremium mit Bürgermeister Christoph Brunner (vorne 2.v.r) (Foto: Gabor)

Neu gewählt legten (vorne v.r.) Bürgermeister Christoph Brunner, Thomas Brandhuber, (Hinten v.r.) Thomas Brunner, Christian Schwarz und David Jonczyk den Amtseid ab. (Foto: Gabor)

Bürgermeister Christoph Brunner und seine Stellvertreter Konrad Stadler (l.) und Martin Stömmer (r.). (Foto: Gabor)

Marktrat Arnstorf wählt Konrad Stadler und Martin Stömmer zu Bürgermeister-Stellvertreter

Zwei Monate nach seiner Wahl zum Ersten Bürgermeister des Marktes Arnstorf und zehn Tage nach der offiziellen Amtsübernahme hat Christoph Brunner den Eid abgelegt. In der konstituierenden Sitzung hat der Marktrat auch die Bürgermeister-Stellvertreter gewählt und die Ausschüsse besetzt.

Sehr harmonisch hat Legislaturperiode des Marktgemeinderats begonnen. Nicht zuletzt, weil die Fraktionsführer zusammen mit Bürgermeister Christoph Brunner bereits im Vorfeld die Besetzung der Ausschüsse ausgehandelt und die Vorschläge für die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister besprochen hatten. Und so erlebten die vielen Besucher, vor allem Familienangehörige des Bürgermeisters und der neuen Markträte, das Ergebnis konstruktiver Gespräche, fern ab von Parteiengeplänkel.

Sicherlich ist es ein einschneidendes Erlebnis den Diensteid abzulegen. Als ältester Marktrat nahm Konrad Stadler Christoph Brunner das Gelöbnis auf Grundgesetz und Verfassung ab. Nach den Glückwünschen der beiden Fraktionsführer Hans Reiter (LWG) und Kyrill Gabor (CSU/SPD/Junge Generation/UWG) sprachen auch die neuen Markträte Thomas Brandhuber (LWG), Thomas Brunner (Junge Generation), David Jonczyk und Christian Schwarz (beide LWG) die Eidesformel. Dann erst war die Beschlussfähigkeit für die weiteren Tagesordnungspunkte hergestellt.

Zweimal ein eindeutiges Votum

„In 24 Jahren guter Arbeit im Marktrat hat sich Konrad Stadler in der Bevölkerung ein hohes Ansehen erworben. Es wäre töricht, auf seine Kompetenzen zu verzichten“, betonte Kyrill Gabor, als er Konrad Stadler (CSU) für die Wahl zum ersten Stellvertreter des Bürgermeisters vorschlug. Auch Hans Reiter fand keinen Grund einen Gegenkandidaten aus den eigenen Reihen der LWG vorzuschlagen, schließlich habe Stadler den Markt bereits in der vergangenen Amtsperiode würdig vertreten. Der geheime Urnengang brachte dann auch keine Überraschungen. Mit einer ungültigen Stimme und einem Votum für Moritz Graf von Deym, erhielt Konrad Stadler 19 der 21 Stimmen.

Die bisherige dritte Bürgermeisterin Maria Bellmann brachte als ihren Nachfolger Martin Stömmer (SPD) ins Rennen. Stömmer zeichne eine hohe Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit aus, er könne einen kommunalen Haushalt lesen und komme in der Gesellschaft mit seiner freundlichen und verbindlichen Art gut an. Nachdem auch hier Hans Reiter keinen LWG-Kandidaten vorschlug und betonte, es habe Tradition, dass die SPD diesen Stellvertreterposten innehat, war es keine Überraschung, dass auch bei diesem Wahlgang mit 20 Stimmen für Martin Stömmer (eine für Maria Bellmann) das Ergebnis eindeutig ausfiel. Beide Stellvertreter bedanken sich für das klare Votum und brachten ihre Freude zum Ausdruck. Bürgermeister Christoph Brunner versprach seinen Vertretern eine vertrauensvolle und offene Teamarbeit. Als Ehrenbeamter musste Martin Stömmer vereidigt werden. 

Weil auch die Geschäftsordnung und die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts bereits im Vorfeld in den Fraktionen vorbesprochen und entsprechende Änderungen vorgenommen worden waren, gab es keinen Diskussionsbedarf und ein uneingeschränktes Einvernehmen. In der Satzung ist auch die Anzahl der Ausschüsse und die einhergehende Kompetenz und Beschlussfähigkeit geregelt.

Besetzung der Ausschüsse und Beauftragte

Mit sechs Markträten und jeweils einem Vertreter sind die drei beschließenden Ausschüsse besetzt, deren Vorsitz Bürgermeister Christoph Brunner kraft Amtes innehat.

Bau- und Umweltausschuss: Thomas Brandhuber (Vertreter Hans Reiter), Alfred Maier (David Jonczyk), Hans Bauer (Christian Schwarz) - alle LWG-Fraktion, Martin Stömmer (Maria Bellmann), Peter Schaitl (Dr. Günther Meisetschläger), Konrad Stadler (Moritz Graf von Deym) - alle CSU/SPD/UWG/Junge Generation-Fraktion;

Finanzausschuss: Hans Reiter (Vertreter Thomas Brandhuber), Christian Schwarz (Hans Bauer), Hans Gerwallner (David Jonczyk), Maria Bellmann (Martin Stömmer), Kyrill Gabor (Konrad Stadler), Günther Moosburner (Peter Schaitl);

Kulturausschuss: Anton Stadlbauer (Vertreter Alfred Maier), Günther Deingruber (Christian Schwarz), David Jonczyk (Johannes Gerwallner), Maria Bellmann (Martin Stömmer), Moritz Graf von Deym (Thomas Brunner), Dr. Günther Meisetschläger (Kyrill Gabor);

Weil der Rechnungsprüfungsausschuss ein Kontrollorgan ist, das eine unabhängige, sachverständige und konstruktive Beurteilung von geplanten und bereits abgeschlossenen Verwaltungsvorgängen übernimmt, wird der Vorsitzende aus dem Gemeinderatsgremium bestimmt. Diese Aufgabe übernimmt, auf Vorschlag von Kyrill Gabor künftig Moritz Graf von Deym.

Besetzt ist der Rechnungsprüfungsausschuss mit: Günther Deingruber (Vertreter Johannes Gerwallner), Christian Schwarz (Thomas Brandhuber), Hans Reiter (David Jonczyk), Martin Stömmer (Maria Bellmann), Thomas Brunner (Dr. Günther Meisetschläger), Kyrill Gabor (Peter Schaitl).

Die Fraktionen waren sich auch in der Bestellung der Beauftragten einig. Da Thomas Brunner bei den Jugendlichen gut vernetzt ist und den Finger am Puls der Jugend hat, sei er die ideale Besetzung als Jugendbeauftragter.

Als Elternbeirat und Vater von zwei Kindern im Kindergarten- beziehungsweise Grundschulalter, hält der Marktgemeinderat Dr. Günther Meisetschläger für den geeigneten Beauftragten für Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Sitzungsgeld und Aufwandspauschalen

Das Sitzungsgeld wurde nicht erhöht und bleibt bei 30 Euro. Als Wahlbeamte erhält der zweite Bürgermeister eine Dienstaufwandsentschädigung in Höhe von 500 Euro, der dritte Bürgermeister in Höhe von 380 Euro. Die Fraktionsführer erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 80 Euro.

Abschließend gab es noch einen Beschluss zu fassen: Die Bestellung von Bürgermeister Christoph Brunner zum Standesbeamten für Eheschließungen. Die entsprechende Urkunde überreichte zweiter Bürgermeister Konrad Stadler.

„Andere Gemeinderatsgremien können sich ein Beispiel an uns nehmen“, kommentierte Bürgermeister Christoph Brunner den harmonischen und sehr zügigen Ablauf der ersten Marktratssitzung unter seiner Leitung. Abschließend galt sein Dank der Verwaltung, „die ich in meinen ersten Amtstagen kompetent und tatkräftig kennenlernen durfte.“
(Quelle: LZ 16.5.2020)