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Maß und Hendl zum Mitnehmen

Ende dieser Woche soll es losgehen: Bürgermeister Brunner (rechts) besprach den Ablauf des "Volksfestes to go" mit (von links) Ehepaar Nirschl, Familie Neigert, Brauer Gerhard Damböck und "Festwirt" Markus Kaiser. (Foto: Bergbauer)

Die Blaskapelle Arnstorf ist am Wochenende in das "Volksfest to go" miteingebunden: Am Freitag um 18.00 Uhr geben die Musiker auf dem Volksfestplatz ein Standkonzert.

Weil das "echte" Volksfest entfällt: Schmankerl-Meile soll von 31. Juli bis 2. August für Dult-Stimmung "dahoam" sorgen

„Alles, was mit Festen zu tun hat, ist einfach gut“ betonte Erster Bürgermeister Christoph Brunner und bezog dies gerade auch auf die aktuell außergewöhnliche Zeit. Er ließ sich am Montag über das geplante „Volksfest to go“ aufklären. Zum obligatorischen Volksfestwochenende, also vom Freitag, 31. Juli bis Sonntag, 2. August, gibt es wenigstens ein kulinarisches Volksfestfeeling und zwar am „Original-Schauplatz,“ nachdem das „richtige Fest“ aufgrund der aktuellen Gegebenheiten durch die Corona-Pandemie abgesagt ist. Wer mag, kann sich mit Volksfestschmankerl aller Art verköstigen und das Fest einfach „dahoam“ im Familien- oder Freundeskreis in den heimischen Garten zu verlegen.

Die Akteure klärten bei ihrer Besprechung am Volksfestplatz die nötigen Einzelheiten, wozu sich auch das Gemeindeoberhaupt einfand. Die Initiative ging von Georg Esterl und Markus Kaiser aus. Die Inhaber vom EK Partyservice aus Niederreisbach verstehen ihr Handwerk und sammelten mittlerweile auch erste Erfahrungen mit dieser „Schmankerlmeile“ in Landau und Reisbach. Sie sorgen dafür, dass Deftiges wie Volksfesthendl, Bratwürstl, hausgemachte Bratensülze, Obatzda und allerhand Brotzeiten mehr zügig über den Verkaufsstand gereicht werden. Am Sonntagmittag gibt’s zusätzlich Ochsenbraten. Mit dabei ist Max Nirschl und sein Team mit Steckerl-, und Backfischen, Fisch- und Lachssemmeln. Alles, was zu einem klassischen Süßigkeitenstand am Volksfest gehört, hat Familie Neigert im Angebot. Kevin und Manuela Neigert bereiten zudem auch frische Baumstriezel und Crêpes zu. Für kühles Eis ist ebenfalls gesorgt. Wie Markus Kaiser betont, war es ihm ein Anliegen, heimische Anbieter mit ins Boot zu holen. So wird er von den Metzgerei Bauer und von der Bäckerei Bauer beliefert.

Nachdem die Deym’sche Schlossbrauerei Arnstorf ebenfalls mit ins Boot genommen werden konnte, gibt’s oben drein Festbier im Six Pack. Brauer Gerhard Damböck kommt fast ein wenig ins Schwärmen, wenn er vom gelungene Sud spricht. „Acht Wochen muss er reifen.“ Seit rund drei Wochen ist der würzige Hopfensaft zur Abholung bereit und findet auch bei vielen privaten Veranstaltungen Liebhaber. Mit 5,6 Prozent Alkohol und 13 Prozent Stammwürze ein süffiges Gebräu. Bis zum 50-Liter-Holzfass ist es in unterschiedlichsten Gebinden im Angebot, wobei man schon in den letzten Wochen merkte, dass einfach Viele ihre Freude daran haben wenigstens ein kleines Fassl anzuzapfen.

So viel zur Kulinarik. Die Abholung ist so reglementiert, dass der Ablauf den Anforderungen aufgrund der Corona-Pandemie gerecht wird. Die sechs Verkaufsstände stehen aufgereiht in einem rund 2000 Quadratmeter abgegrenzten Areal. Parkplatz ist genügend vorhanden. Von 11 bis 20 Uhr kann die „Volksfestmeile“ abmarschiert werden. Security kontrolliert, dass die Zahl der möglichen Kunden in diesem Bereich nicht überschritten wird. Quasi in einer Einbahnstraße kann jeder entlang der Standl gehen und seine Bestellungen ordern. Die Sicherheitsabstände sind gekennzeichnet. Bierbänke können nicht aufgestellt werden.

Die ganze Aktion kam recht kurzfristig ins Rollen. Markus Kaiser dankte Graf Deym für die Überlassung des Volksfestplatzes sowie dem Markt Arnstorf für die Unterstützung. Auch Heike Albrecht, Mitarbeiterin im Kulturreferat steht hinter dem Vorhaben, Christoph Brunner begrüßte dieses Engagement. Selbst Musiker und Mitglied der Arnstorfer Blaskapelle hatte noch ein „Zuckerl“. Wenn schon keine Programm im herkömmlichen Sinn möglich ist, so möchten wenigstens die Blechbläser einen kleinen Beitrag zum Volksfestfeeling leisten. Am Freitag, 31.Juli, um 18 Uhr und somit gerade recht zur Auszugszeit wird man am Volksfestplatz für eine knappe Stunde mit bayerischen Melodien aufwarten und die Zuhörer mit einem Ständchen erfreuen. Aber auch im Marktplatz werden die Instrumente erklingen, denn hier ist ab 19 Uhr das traditionelle Standkonzert. Am Sonntag ist um 10 Uhr ein Freiluftgottesdienst im Hof der Brauerei Rentenverwaltung geplant. Im Anschluss wird es nochmals eine Stunde Blasmusik geben. Allerdings ist die Realisierung dieses Vorhabens vom Wetter abhängig.

Letztlich hegten die Organisatoren den Wunsch, dass dieser „Volksfestersatz“ gut ankommen wird und man im Rahmen des Möglichen wenigstens ein bisschen für das entsprechende Feeling sorgen kann. Vor allem hoffen alle darauf, dass dies ein Ausnahmejahr bleiben wird und 2021 wieder ganz traditionell bayerisch gefeiert werden kann.
Gemeinsam besprach man Details für das Vorhaben.
(Quelle. RA 22.07.2020)