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Städtepartnerschaft mit Rossatz - Arnsdorf

Wachau - Besuch 2005
Besuch aus der Partnerstadt 2005

Aus unserer Partnergemeinde Arnsdorf in der Wachau

Arnsdorf und seine Umgebung: Bacharnsdorf  und die Römerstraßen

Bereits die Römer machten diesen kleinen, idyllischen Fleck in der Wachau urbar. Diese Spuren lassen sich anhand des Römerturms (burgus) und den Römerweg in den Wäldern zurückverfolgen.

Plant man eine Wanderung durch Bacharnsdorf und seine Umgebung, wäre der burgus im Zentrum von Bacharnsdorf ein guter Ausgangspunkt. Dieser alte, sehr gut erhaltene Wachturm sollte das Römische Reich vor Übergriffen der Germanen vom Nordufer her schützen helfen. Die Römertürme waren mittels befestigter Straßen mit der Limesstraße in den Anhöhen des Dunkelsteinerwaldes verbunden. Entlang einer solchen Straße durch das wildromantische Dürrnbachtal, das auch Kupfertal  genannt wird, könnte die weitere Wanderung führen, wobei einem dabei Mysteriöses begegnen kann, wie zum Beispiel: man trifft auf sonderbare Felsenformationen, die – wie in einem besonderen Fall – eine riesige Naturarena bildet, wo vor einigen Jahrhunderten Theateraufführungen statt gefunden haben sollen. Ein weiterer zum Nachdenken anregender Fels liegt direkt am Weg und nimmt diesen so richtig in die Zange.

Weiter oben im Wald findet man noch eine weitere, sehr gut erhaltene Römerstraße. Die Römer befestigen ihre Straßen sehr gut. So trieben sie in den felsigen Untergrund tiefe Spuren, um ihren schweren Wagen sicheren Halt auf der Straße zu ermöglichen. Diese Spuren sind heute noch einwandfrei erkennbar und weisen eine Spurweite von 110 cm auf.

Nach dieser langen Wanderung empfiehlt es sich, in einem der bekannten Heuringen in Bacharnsdorf oder Arnsdorf  einzukehren und ein gutes Glaserl Wachauer zu trinken.

Marktrat besuchte Wachauer Partnergemeinde

Der Marktrat Arnstorf besuchte kürzlich die Partnergemeinde Rossatz-Arnsdorf in der Wachau. Unter der Reiseleitung von Josef Haberl wurde als erstes Ziel das Kloster Kremsmünster angesteuert. Kremsmünster ist das zweitälteste Kloster in Österreichs und vor allem bekannt durch eine der bedeutendsten Kunstsammlungen eines Klosters in Österreich mit dem berühmten Tassilo-Kelch. Josef Haberl hob auch die Verbindung zu Arnstorf hervor. Kremsmünster hat ebenso wie das Obere Schloss in Arnstorf einen Kaisersaal, der von Melchior Steidl gestaltet wurde. Am Nachmittag besichtigte die Reisegruppe die Stiftskirche in Ardagger mit dem berühmten 1000 Jahre alten Margarethenfenster. Gegen Abend empfing Bürgermeister Franz Schütz die Arnstorfer Delegation im neu gestalteten Rathaus von Rossatz. Schütz erläuterte die umfangreichen Umbauarbeiten an dem Gebäude, das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammt und im Keller schöne Gewölbe aufweist. Im Anschluss lud Bürgermeister Schütz zu einem Abend ins Heurigenlokal Hick in Mitterarnsdorf ein. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der ehemaligen Karthause Aggsbach und Mittagessen führte die Fahrt über Mautern, Krems und Dürnstein zurück.

 

Die Homepage von Arnsdorf in der Wachau finden Sie unter:
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rossatz-arnsdorf.at