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Melodien vom Barock bis zum Beat

Arnstorfs Bürgermeister Christoph Brunner bedankte sich für einen wunderbaren und grandiosen Konzertabend bei der Leiterin des Ensembles, Stanislava Klinzing und überreichte einen prächtigen Blumenstrauß (Foto: Sittinger)

Blumen gab es auch für Konzertmeisterin Christina Stadler (Foto: Sittinger)

Neujahrskonzert von arnstorf classics ein großer Erfolg

Melodien vom Barock bis zum Beat begeisterten die Besucher beim Neujahrskonzert des Orchesters arnstorf classics. Es fand letzten Sonntag im Festsaal des Schlosses in Mariakirchen statt. Der Saal war bis auf den letzten Platz belegt und zahlreiche Musikliebhaber verfolgten das Konzert im Stehen. Am Schluss des Konzertes gab es Ovationen für eine mitreißendes Klangfeuerwerk. Es hat sich herumgesprochen, dass das junge Ensemble unter der langjährigen und bewährten Leitung von Stanislava Klinzing ein breites musikalisches Spektrum auf hohem künstlerischem Niveau bietet. Die musikalische Umrahmung der Kulturpreisverleihung des Landkreises Rottal-Inn im letzten Jahr hat für zusätzliche Bekanntheit gesorgt. Bürgermeister Christoph Brunner drückte die Freude über den guten Besuch bei seiner Begrüßung aus. Besonders begrüßte er den Stellvertreten Landrat Kurt Vallee, 2. Bürgermeister Konrad Stadler, den evangelischen Pfarrer Robert Schön und den Bürgermeisterkollegen Martin Hiergeist aus Pilsting sowie Brigitte, Johanna und Hans Lindner. Er bedankte sich bei Familie Lindner für die großzügige und langjährige Förderung der musikalischen Bildung in Arnstorf und die Bereitschaft, das schöne Ambiente des Schlosses für Konzerte zur Verfügung zu stellen. Altbürgermeister Alfons Sittinger führte als Moderator durch das Programm. Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre zum Singspiel „Der Schauspieldirektor” von Wolfgang Amadeus Mozart, uraufgeführt im Jahre 1786 in Wien. Es folgte der klassische Neujahrsgruß und der begann mit Ludwig van Beethoven und der Romanze Nummer 2. Sie ist eine von zwei Romanzen Beethovens für Violine und Orchester und wurde vermutlich 1798 komponiert. Evelyn Erbes glänzte dabei als Solistin mit ihrem virtuosen Spiel auf der Violine.  Weiter ging es mit Georg Friedrich Händel und der Passacaglia. Diese  ist ursprünglich ein spanischer Volkstanz und der prägte auch Händels mitreißendes Werk. Den Reigen Traditionelles eröffnete „Auld Lang Syne“, eine schottische Melodie. Sinngemäß bedeutet der Titel „längst vergangene Zeit“ und ist eines der bekanntesten Lieder im englischsprachigen Raum. Die Melodie geht auf eine Ballade zurück, die seit mehr als dreihundert Jahren gespielt wird. Nach der Pause begab sich das Orchester mit zwei Liedern in Stanislava Klinzings tschechische Heimat und eröffnete mit einem Medley bekannter Westernmelodien von Jiri Kadlec. Es folgte Jaroslav Ježek. Er war nahezu blind, fast taub und doch ein genialer Musiker und Wegbereiter des Jazz in der Tschechei. Elias Sattelberger spielte auf dem Klavier Ježeks Bugatti-Step, der im Jahre 1931 entstanden ist. Die ausgelassene, flinke Musik des Stückes hat ihre Bezeichnung nach dem damals wohl schnellsten Automobil, dem Bugatti erhalten. Elias gelang die Darbietung meisterlich virtuos und er erhielt dafür reichlich verdienten Sonderbeifall. Sittinger berichtete, dass Elias gerade 12 Jahre alt und Schüler des Musikinstituts Arnstorf sei. Er erspielte am Klavier beim 60. Landeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in Passau den zweiten Preis. Im Regionalentscheid kam er auf den ersten Platz.

Von Larry Moore brachte das Ensemble dann „Two Hornpipes“ zu Gehör.

Das Stück basiert auf der Hornpipe, einem traditionellen Holzblasinstrument, das besonders in Wales und Schottland gespielt wird.  

Den Reigen Pop und Populäres eröffnete das Orchester nach einer kurzen Pause schwungvoll mit Ted Ricketts „A Tribute to elvis“ sowie den Beatles und ihrem Welthit „Hey Jude“. Der Song gilt mit etwa 7,5 Millionen verkauften Exemplaren als erfolgreichste Single der Beatles und stammt überwiegend aus der Feder von Paul McCartney aus dem Jahre 1968. Die bekannte Melodie wurde vom Streicherensemble klangvoll interpretiert.

Sein enormes stimmliches Können zeigte anschließend Paul Klinzing mit dem Lied „Grace Kelly“, das aus der Feder des im Jahre 1983 geborenen libanesisch-britischen Sängers, Komponisten und Produzenten Mika stammt. Arrangiert hat das Lied für den Konzertabend Tobias Beiler, der Klinzing auch am Klavier begleitete. Beiler ist langjähriges Ensemblemitglied von arnstorf classics und hat kürzlich sein drittes, selbst komponiertes Klavieralbum veröffentlicht.

Mit Werken der österreichischen Komponisten Leo Fall und Johann Strauss Sohn tanzte das Orchester musikalisch ins neue Jahr und begann mit dem „Dollarwalzer“ aus Fall‘s Operette die „Dollarprinzessin“, gefolgt von Strauss’s „Schatzwalzer“ mit Motiven aus der Operette der „Zigeunerbaron“.

Den Schlussakkord im Programm setzte die „Tik-Tak-Polka“ von Strauss. Sie ist eine sogenannte Schnellpolka und verlangte den Streichern rasante Akkorde ab.  Langanhaltender Beifall, stehende Ovationen und Zugabe Rufe brachten die Leiterin und Macherin des zweistündigen Konzertabends noch einmal zurück ans Dirigentenpult. Mit Geoffry Whartons „Hoedown“ nahmen die Musikerinnen und Musiker noch einmal stimmungsvoll Fahrt auf und spielten sich endgültig in die Herzen der Gäste eines begeisternden Konzertabends. Für einen „wunderbaren Abend mit grandiosen musikalischen Leistungen“ bedankte sich am Ende Erster Bürgermeister Christoph Brunner. Zusammen mit Kulturreferent Alexander Flexeder gab es Blumen und Geschenke für Hausherrin Brigitte Lindner, Konzertmeisterin Christina Stadler, Pianistin und Geigerin Rebecca Neu, Evelyn Erbes, Elias Sattelberger, Moderator Alfons Sittinger und verbunden mit einem Sonderlob an die Macherin des Abends, Stanislava Klinzing. Überrascht hat der Bürgermeister mit Blumen schließlich auch noch das langjährige Ensemblemitglied Genoveva Münzberg, die am Konzertabend einen runden Geburtstag feierte.  Publikum und Orchester ließen ein stimmgewaltiges „Happy Birthday“ für ein sichtlich gerührtes Geburtstagskind erklingen.
(von Alfons Sittinger)